13.12.2017

Frühes Aus für
Alessandro Hämmerle

Die Generalprobe für den Heimweltcup am kommenden Wochenende im Montafon ist für die ÖSV-Snowboardcrosser am Mittwoch in Val Thorens (FRA) nicht nach Wunsch verlaufen. Für Lukas Pachner und Alessandro Hämmerle war im 32er-Finale des dritten Weltcup-Rennens in dieser Saison bereits im Achtelfinale Endstation. Das ergab im Endklassement die Ränge 17 für Pachner und 26 für Hämmerle.   
   
Den Österreichern muss man jedoch zugutehalten, dass sie nicht gerade vom Glück verfolgt waren. Im Heat von Pachner kam der Italiener Michele Godino in einer Kurve unmittelbar vor dem Wiener zu Sturz. Pachner konnte seinem Konkurrenten zwar gerade noch ausweichen, verlor dabei aber komplett das Tempo und damit auch alle Chancen, eine Runde weiterzukommen. "Ich habe mir schon vor dem Heat gedacht, dass es in dieser Kurve krachen könnte. Daher habe ich versucht, in diese Passage hoch einzufahren und dann nach unten zu stechen. Es ist sich aber trotzdem nicht ausgegangen, weil sich der Italiener vor mir hingelegt hat. Aber beim Snowboardcross kann dir halt immer passieren, dass dir durch Fremdverschulden ein Rennen kaputt gemacht wird. Jetzt gilt es, den vollen Fokus auf den Heimweltcup im Montafon zu legen", richtete Pachner seinen Blick bereits wieder nach vorne.   
   
Alessandro Hämmerle lag in seinem Lauf bis zur vorletzten Kurve auf Platz zwei, der den Aufstieg bedeutet hätte. Doch dann bekam der Vorarlberger einen Schlag und flog mit hohem Tempo in das Fangnetz. Zum Glück blieb Hämmerle bei diesem Crash unverletzt, übte danach aber Kritik an der Strecke und deren Präparierung: "Für den hohen Speed waren die Kurven hier extrem eng und leider auch schlecht präpariert. Daher hat es im Finale auch so viele Stürze gegeben. Als ich den Schlag bekommen habe, war ich nur noch Passagier. Ich habe nicht mehr reagieren können und bin ins Netz gekracht. Zum Glück ist mir nichts passiert", sagte Hämmerle.   
   
Der Sieg ging an den Deutschen Paul Berg vor dem Australier Adam Lambert und dem Spanier Lucas Eguibar. Beim ohne österreichische Beteiligung ausgetragenen Damenrennen setzte sich die US-Amerikanerin Lindsey Jacobellis vor der Französin Chloe Trespeuch und der Italienerin Michela Moioli durch.   
   
Der SBX-Tross übersiedelt nun ins Montafon, wo am Samstag mit Beginn um 12.30 Uhr das Einzelrennen auf dem Programm steht und am Sonntag ein Teambewerb gefahren wird (Start 11.30 Uhr).