10.08.2017

Frühstart in den Olympiawinter

Vorne von links: Christine Holzer, Victoria Boric, Beat Neyer-Hollenstein. Hinten von links: Alessandra Hämmerle, Julian Lüftner, Luca Hämmerle, Markus Schairer

Die Wintersportler sind mitten in der Vorbereitung, einzig die Snowboardcrosser switchen demnächst auf den Rennmodus um, da schon im September in Cerro Catredal (Argentinien) die ersten Rennen auf dem Programm stehen. 

 

Bei Markus Schairer (erstmals seit Längerem eine Sommervorbereitung ohne vorangegangen Operation), Alessandro Hämmerle und Julian Lüftner (hat heuer besonders früh nach dem Saisonende wieder mit dem Training begonnen) herrscht bereits eine gewisse Vorfreude auf den Weltcup-Start in Argentinien, bei allen sind aber auch die Olympischen Winterspiele in PyeongChang logischerweise schon präsent. Der Zugang zu Olympia ist bei allen gleich: „Eigentlich ist es nur ein weiteres Weltcup-Rennen – aber halt eines, das nur alle 4 Jahre stattfindet. Ziel ist es ohnehin die ganze Saison in guter Form zu sein, eine spezielle Konzentration gibt es derzeit definitiv noch nicht.“

 

Bei den anderen Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern liegen die Saisonziele bei den anderen ein wenig anders: Luca Hämmerle schielt ein wenig auf die Europacup-Gesamtwertung, wird aber definitiv auch einige Weltcuprennen bestreiten, bei denen er sich gut präsentieren will. Christine Holzer befindet sich im Aufbau nach ihrem Patellasehnenriss Ende der letzten Saison, kann aber kommende Woche bereits das erste Mal ein wenig auf Schnee trainieren. Für Victoria Boric geht es um Spitzenplätze im Europacup, die dann unter Umständen mit Weltcup-Einsätzen belohnt werden könnten. Bei Beat Neyer-Hollenstein lautet die Zielsetzung Etablierung im Europacup. Die Aussagen im Detail gibt’s in den untenstehenden Videos.

 

Alle profitieren von der umfassenden Betreuung im Olympiazentrum Vorarlberg, die einerseits zwar sehr individuell ist, andererseits aber durch die Gruppendynamik sehr viel an gegenseitiger Unterstützung und Motivation bietet. Kristian Krause (im Olympiazentrum für die Boardercrosser verantwortlich) freut sich über den heurigen Level: „Abgesehen von kleineren Wehwehchen konnten wir heuer – aufbauend auf einem guten Niveau – strukturiert gemeinsam durcharbeiten, Gas geben und so eine schöne Leistungsentwicklung verwirklichen. Im Zusammenspiel der Fachbereiche konnten wir ein gut abgestimmtes Umfeld zur Verfügung stellen, in dem alle an einem Strang ziehen.“

 

Geschäftsführer Sebastian Manhart bedankte sich für die Unterstützung des Österreichischen Olympischen Comités: „Durch die Hilfe des ÖOC konnten wir eine Startanlage mit Kraftmessung für das Sommertraining realisieren und auch in der Betreuung wesentliche Elemente ergänzen. Das nunmehr den 3. Sommer laufende Projekt ermöglicht es, dass wir die lange Historie der Zusammenarbeit mit dem Boardercrossern auf ein neues Niveau heben konnten.“


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