10.03.2017

WM-Quali lief nicht optimal

Mit einer besonderen Situation sind die rot-weiß-roten Snowboardcrosser am Sonntag (12.00 Uhr, TV LIVE auf ORFeins) beim WM-Einzelrennen in der spanischen Sierra Nevada konfrontiert. Denn mit Julian Lüftner, Alessandro Hämmerle und Lukas Pachner starten drei Fahrer aus dem ÖSV-Quartett im Achtelfinale im selben Heat. Gegner der Österreicher sind Daniil Dilman (RUS), Lluis Marin Tarroch (AND) und Simon White (ARG). Markus Schairer bekommt es in der Auftaktrunde unter anderem mit dem Franzosen Pierre Vaultier zu tun, der mit Bestzeit in der Qualifikation seine Favoritenrolle unterstrichen hat.   

   

Die heimischen Boarder kamen nicht ganz an die Topzeiten heran. Schnellster Österreicher war der Wahl-Vorarlberger Julian Lüftner, der 1:10,97 Minuten für den 1.117 Meter langen Kurs benötigte und damit mit 1,82 Sekunden Rückstand auf Vaultier (1:09,15) Elfter wurde. Die Vorarlberger Markus Schairer (17./1:11,48) und Alessandro Hämmerle (22./1:11,68) haderten damit, keine optimalen Läufe ins Ziel gebracht zu haben. Und auch Lukas Pachner, am vergangenen Wochenende noch Weltcupzweiter in La Molina (ESP), hatte mit der Strecke zu kämpfen. Am Ende wurde es für den Wiener in 1:13,02 Rang 38.   

   

"Das war grundsätzlich ein guter, solider Lauf, in dem aber noch kleine Fehler drinnen waren. Die gilt es jetzt, bis zum Finale am Sonntag auszumerzen. In den Heats wird es vor allem in der ersten Kurve extrem eng werden. Dort muss man aggressiv, aber auch mit Köpfchen hineinfahren", sagte Julian Lüftner. Die Startkurve beschäftigte auch Markus Schairer: "Das wird sicher eine richtig enge Kiste dort. Es gab den Vorschlag, das Finale in 4er-Heats zu fahren, aber das wurde gleich wieder verworfen. Wobei man auch sagen muss, dass die Strecke ansonsten genug Platz zum Überholen bietet", betonte Schairer.   

   

"Das war nicht das, was ich mir von der Qualifikation erhofft habe. Das war bisher mein schlechtester Lauf hier, im Training war ich um einiges schneller. Ich bin mit viel Speed aus der ersten Kurve gekommen und habe beim anschließenden Sprung die erste Landung nicht getroffen. Deshalb bin ich so richtig auf die zweite Landungszone geklatscht und habe dadurch das komplette Tempo verloren", erklärte Alessandro Hämmerle seinen Rückstand. "Ich bin heute einfach nicht gut gefahren. Ich werde bis Sonntag noch viel Zeit mit Videostudium verbringen, damit es im Finale besser klappt", meinte Lukas Pachner.   

   


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