26.01.2017

Mathies und Co.
starten in Rogla

Mit jeder Menge Selbstvertrauen im Gepäck sind die ÖSV-Raceboarder zur nächsten Weltcupstation ins slowenische Rogla angereist, wo am kommenden Samstag der zweite Parallelriesentorlauf der laufenden Saison ausgetragen wird. Und das nach dem großartigen Abschneiden bei den Heimrennen in Bad Gastein mit zwei Siegen (Daniela Ulbing, Team Ulbing/Benjamin Karl) und drei dritten Plätzen (Sabine Schöffmann, Andreas Prommegger, Team Claudia Riegler/Prommegger) auch aus gutem Grund.   

   

Auch der erste PGS in diesem Winter Mitte Dezember in Carezza (ITA) verlief für das Team von ÖSV-Parallel-Cheftrainer Ingemar Walder mit Triumphen von Ina Meschik und Benjamin Karl höchst erfolgreich. "So einen Saisonstart kann man sich nur wünschen, aber wir müssen hart weiterarbeiten, um unser hohes Niveau zu halten", erklärte Walder, der in der Vorwoche seine Schützlinge bei einem dreitägigen Training in Innichen (ITA) auf das Rennen in Rogla einstimmte.   

   

Gespannt darf man sein, ob ÖSV-"Rohdiamant" Daniela Ulbing die beeindruckende Serie nach Rang zwei beim Weltcup-PSL in Cortina d'Ampezzo (ITA), den beiden Siegen in Bad Gastein sowie dem Gewinn beider Parallel-Staatsmeistertitel in Hochficht auch in Slowenien fortsetzen kann. "Ich habe mit diesen Erfolgen viel Selbstvertrauen getankt und gehe jetzt sicher mit einem anderen Gefühl in ein Rennen als noch zu Beginn der Saison. Der Hang in Rogla hat seine Eigenheiten. Vom Start geht es ziemlich flach weg, daher wird es wichtig sein, gleich auf den ersten Metern ordentlich Speed aufzubauen", sagte die 18-jährige Kärntnerin.   

   

Ulbings Landsfrau Ina Meschik strotzt nach ihrem Sieg in Carezza förmlich vor Selbstvertrauen. "In Carezza ist der Hang im Startabschnitt viel steiler als in Rogla. Aber egal, ob steil oder flach, ich bin für alles gerüstet. Nach der intensiven Arbeit in der Vorbereitung passt bei mir im Riesentorlauf das Gesamtpaket perfekt zusammen", betonte Meschik, die 2015 in Rogla hinter der mittlerweile zurückgetretenen Steirerin Marion Kreiner Zweite geworden war.   

   

Benjamin Karl hat in den vergangenen Jahren eine besondere "Beziehung" zu Rogla aufgebaut. "Der eher flache Hang war von Anfang an eine große Herausforderung für mich. Deshalb habe ich dort kaum ein Rennen ausgelassen und bin auch mehrmals im Europacup gestartet. Aber die vergangenen Jahre haben ohnehin nichts mehr mit der heurigen Saison zu tun. Ich bin voll motiviert und freue mich auf das Rennen", meinte Karl. Und auch Andreas Prommegger geht nach seinen beiden Stockerlplätzen in Bad Gastein voller Zuversicht in den zweiten Saison-PGS: "Die Form ist gut, das Material passt auch – Rogla kann kommen!"   

   

ÖSV-Aufgebot für den Weltcup-Parallelriesentorlauf in Rogla (SLO):

   

Damen (6): Julia Dujmovits (B), Jemima Juritz (K), Ina Meschik (K), Claudia Riegler (S), Sabine Schöffmann (K), Daniela Ulbing (K).   

   

Herren (7); Arvid Auner (ST), Benjamin Karl (NÖ), Sebastian Kislinger (ST), Lukas Mathies (V), Alexander Payer (K), Andreas Prommegger (S), Johann Stefaner (K).   

   

Programm:

   

Samstag, 28. Jänner 2017:   

09.00 Uhr: Qualifikation Damen und Herren   

13.00 Uhr: Finale der Top 16 Damen und Top 16 Herren (Single-Run-Format)   

   

*** TV-Hinweis: ***   

   

ORF SPORT+ zeigt den Weltcup-Parallelriesentorlauf in Rogla am Samstag, 28.01.2017, ab 14.30 Uhr zeitversetzt!