26.03.2022

Olivier und Greber
im ÖSV-Goldteam

Das Youth Olympic Team Austria jubelt bei den Europäischen Olympischen Jugend-Winterspielen in Vuokatti und Lahti über die bereits fünfte Medaille, die zweite in Gold. Und eine mit historischer Dimension, war es doch das bereits 100. Edelmetall für Österreich beim Winter-EYOF. Verantwortlich dafür waren die rot-weiß-roten Alpin-Talente, die im Mixed-Teambewerb eine Klasse für sich waren.

Nach Pflichtsiegen gegen Rumänien und Polen im Achtel- und Viertelfinale wartete im Semifinale mit Finnland die erste echte Hürde. Aber auch die konnten Natalie Falch, Victoria Olivier, Jakob Greber und Fabio Walch nehmen. Im Finale wartete das Duell mit den favorisierten ItalienerInnen, die sich in den Trainings und in der Qualifikation für den Parallel-Slalom stark präsentiert hatten.

Also entwickelte sich ein packender Showdown, in dem es nach vier LäuferInnen 2:2 stand. Bange Momente des Wartens, bis die Stadionsprecherin verkündete: „Austria wins the Gold!“

Bange Sekunden

Danach kannte der Jubel bei den ÖSV-Nachwuchshoffnungen keine Grenzen. „Es waren nur ein paar Sekunden, aber es hat sich angefühlt wie eine Ewigkeit, für mich sicher eines der schlimmsten Gefühle meines Lebens. Zum Glück hatten wir die Hundertstel heute auf unserer Seite“, freute sich Fabio Walch über eine ganz spezielle Medaille.

Nicht nur weil es die 100. für das Youth Olympic Team Austria bei Europäischen Olympischen Jugend-Winterspielen war. „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber wir haben es geschafft, dass wir uns als Team pushen und gemeinsam erfolgreich sind“, so der Tiroler.

Auch Landsfrau Natalie Walch war überglücklich: „Wir haben gewusst, dass wir hier um die Medaillen mitfahren können, aber dass es so ausgeht, damit haben wir nicht gerechnet“, war es auch für die 18-Jährige der erste große internationale Erfolg.
Gold glänzt besonders schön

Anders Victoria Olivier, die bereits der JuniorInnen-Weltmeisterschaft im kanadischen Panorama über zwei Medaillen jubeln durfte und in Vuokatti Slalom-Bronze gewann. Auch für die Vorarlbergerin war der Teamspirit der Schlüssel zum Erfolg.

„Im Team macht es einfach doppelt so viel Spaß, weil man die Freude mit den anderen teilen kann. Auch die anderen, die heute nicht fahren konnten, waren da und haben uns geholfen“, strahlte die 17-Jährige mit der finnischen Frühlingssonne um die Wette.

„Medaille ist Medaille, aber Gold glänzt natürlich ganz besonders schön!“

Von vor der Bühne auf die Bühne

Die Siegerehrung findet am Donnerstagabend (18 Uhr MEZ) auf der Medal Plaza im Zentrum von Vuokatti statt. Jakob Greber, der Vierte im Gold-Team, konnte es schon im Zielgelände kaum mehr erwarten.

„Bei der Bronzemedaille von Vici waren wir alle vor der Bühne dabei und haben Stimmung gemacht, heute bin ich selbst Teil davon. Das ist ein unglaublich schönes Gefühl.“

Die große Medaillenfeier im ÖOC-Quartier muss aber warten, steht am Freitag mit dem Parallel-Slalom doch die dritte und letzte EYOF-Entscheidung für die Alpinen auf dem Programm. Für die sich alle acht ÖsterreicherInnen qualifizieren konnten. Bei den Burschen ist Greber der große Gejagte, der 19-Jährige war in der Qualifikation der Schnellste.

Die Entscheidung der Burschen fällt ab 10 Uhr (MEZ), die Mädchen sind ab 14 Uhr (MEZ) dran – auf www.eyof.tv gibt es einen Live-Stream.


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