05.06.2020

Kästle peilt Medaille bei
Olympia in Peking an

Mathias Graf steigt auf Kästle um

Ausrüsterverträge mit Austria Ski Pool und Swiss Ski Pool unterzeichnet

Die Vorarlberger Traditionsmarke unterschreibt Ausrüsterverträge bei den zwei erfolgreichsten alpinen Skinationen - Schuhausrüster Dalbello und Lange unterstützen Kästle dabei. Mit dem Schweizer Cédric Noger und dem Österreicher Mathias Graf haben bereits die ersten Weltcup-Athleten unterschrieben.
Vor rund einem Jahr begann das Comeback von Kästle im alpinen Ski-Weltcup - und das Echo in der Rennsport-Szene war groß. Zahlreiche Anfragen von Athleten und Verbänden gingen im Hohenemser Headquarter ein. Nicht zuletzt, weil Kästles Weltcupathletin Adriana Jelinkova den North America Cup im Riesenslalom gewann und Alain Zurbriggen, der Sohn von Kästle Legende Pirmin Zurbriggen, nach dem Umstieg auf die Vorarlberger Ski sportlich sogleich für Aufsehen sorgte.

Kästle ist offizieller Ausrüster von Swiss-Ski

Nach dem positiven Feedback aus der Racing-Welt folgten Gespräche mit dem Swiss Ski Pool. Kurz danach war klar, dass eine Zusammenarbeit beiderseits von großem Interesse ist und der Swiss Ski Pool wie auch Kästle an die historischen und großartigen Erfolge aus den Achtzigerjahren anknüpfen wollen. Ursprünglich plante Kästle in erster Linie den Nachwuchs auszustatten. Dennoch testete auch Riesentorläufer Cédric Noger (28) die Ski und fühlte sich von Beginn an wohl, besonders als auf seine Wünsche in puncto Skiabstimmung binnen weniger Tage reagiert wurde. „Das war für uns die Bestätigung, dass Kästle alle Kriterien für die Aufnahme in den Swiss Ski Pool erfüllt und einen interessanten Mehrwert in das System bringen kann", so Swiss Ski Pool Geschäftsführer Christian Zingg. „Die Ski sind mehr als nur renntauglich und die Professionalität und Geschwindigkeit von Kästle ist bemerkenswert“, führt Zingg weiter fort. Auch Cédric Noger ist erfreut über den Markenwechsel. „Ich wurde mit offenen Armen in der Kästle Family willkommen geheißen und freue mich, nun Markenbotschafter der Vorarlberger Skimarke in der Schweiz und auch international zu sein!“, erläutert Noger.

Neuer Vertrag mit Austria Ski Pool

Auch mit dem Austria Ski Pool einigte man sich in den letzten Wochen auf einen neuen Ausrüstervertrag. Mit dem Dornbirner Mathias Graf (24) hat bereits der erste Europacup-Athlet mit Weltcuperfahrung unterschrieben. „Es ist für mich als Vorarlberger eine große Ehre, Teil des Rennlauf-Comebacks der Traditionsmarke Kästle zu sein. Ausschlaggebend für den Wechsel war neben der Qualität der Ski die örtliche Nähe und der professionelle Service“, erklärt Graf.

Weltcup-Athlet Cédric Noger wechselt auf Kästle

Ab der Saison 2020/21 ist Kästle neuer Ski-Ausrüster bei Swiss Ski und konnte bereits den 28-jährigen Riesentorläufer Cédric Noger aus dem Kanton St. Gallen verpflichten. Noger ist erfreut über das Engagement von Kästle in der Schweiz: „Ich fühlte mich auf den schnellen Ski aus Vorarlberg von Beginn an wohl und freue mich, die österreichische Traditionsmarke Kästle in der Schweiz und international bekannt zu machen.“

Vorarlberger ÖSV-Athlet Mathias Graf wechselt auf Kästle

Der 24-jährige Dornbirner gehört dem B-Kader des ÖSV an und ist auf die technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom spezialisiert. Er kann bereits auf zwei Podestplätze im Europa Cup verweisen sowie auf einen 18. Platz im Weltcup Slalom von Kitzbühel 2019. Er freut sich über den geglückten Markenwechsel. „Es ist für mich als Vorarlberger eine große Ehre Teil des Rennlauf-Comebacks der Traditionsmarke Kästle zu sein. Ausschlaggebend für den Wechsel war neben der Qualität der Ski die örtliche Nähe und der professionelle Service“, erklärt Graf.

Schuh-Partnerschaft mit Dalbello und Lange fixiert

Kästle hat für sein Weltcup Engagement Partnerschaften mit Marker im Bindungsbereich und Dalbello im Schuhbereich abgeschlossen. Neu ist, dass Lange als zweite Skischuhmarke die Kästle Athleten ab sofort unterstützt.

Geschäftsführer Clemens Tinzl ist sichtlich erleichtert, dass nach einem sehr intensiven Jahr nun der Sport wieder im Mittelpunkt steht. „Wir konzentrieren uns jetzt auf die Materialtests und die Fertigung der Rennski, die allesamt im Stammhaus in Hohenems mit der Expertise von Rainer Nachbaur und seinem Team gefertigt werden. Unser Ziel ist es, ein kleines aber feines Team an Athleten aufzubauen, mit dem Traum, bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking eine Medaille auf Kästle zu holen und damit an alte Zeiten anzuknüpfen“, erklärt Tinzl.