27.11.2016

Anna Gasser triumphiert
in Alpensia

   

Anna Gasser ist derzeit das Maß aller Dinge auf den Big-Air-Rampen dieser Welt! Zwei Wochen nach ihrem Weltcup-Premierensieg in dieser Disziplin in Mailand (ITA) triumphierte die Kärntnerin am Samstag auch bei der Olympia-Generalprobe für die Winterspiele 2018 in Alpensia (KOR). Für ihre beiden Sprünge – einen "Cab Double Cork 900" und einen "Backside 720 Mute Grab" – erhielt Gasser im Finale überragende 180,75 Punkte.   

   

Die zweitplatzierte US-Amerikanerin Julia Marino (157,00) hatte bereits einen Respektabstand von 23,75 Zählern. Die Britin Katie Ormerod landete mit 156,75 Punkten auf Platz drei. Mit dem zweiten Erfolg im zweiten Big-Air-Saisonbewerb baute Gasser auch ihre Führung in der Weltcup-Disziplinenwertung aus. Mit dem Punktemaximum von 2000 Zählern liegt die Österreicherin bereits 700 Punkte vor ihrer ersten Verfolgerin Hailey Langland, die heute unmittelbar vor ihrer US-Teamkollegin Jamie Anderson Vierte wurde.   

   

Obwohl Gasser am Vormittag bereits die Qualifikation gewonnen hatte, lief bei der 25-Jährigen im Abschlusstraining vor dem Finale nicht viel zusammen. "Da habe ich mich körperlich nicht gut gefühlt und konnte kaum einen Sprung ordentlich landen. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass es dann in der Finalentscheidung so gut geklappt hat. Die Olympia-Generalprobe zu gewinnen, ist natürlich eine coole Sache und gibt mir im Hinblick auf die Spiele 2018 zusätzliches Selbstvertrauen", freute sich Gasser.   

Bei den Herren sorgten Mark McMorris (184,75) und Max Parrot (178,00) für einen kanadischen Doppelsieg. Dritter wurde der US-Boy Ryan Stassel (177,25). Die ÖSV-Herren hatten am Freitag in der Qualifikation den Einzug in das Zehnerfinale verpasst. Als bester Österreicher belegte der Salzburger Mathias Weißenbacher Platz 19. Der Oberösterreicher Clemens Millauer reihte sich an der 35. Stelle ein, der Tiroler Philipp Kundratitz wurde 45.   

   

Der nächste Big-Air-Weltcup steigt bereits am kommenden Samstag, 3. Dezember 2016, in Mönchengladbach (GER), wo die zweite Konkurrenz der "FIS Super Series" auf dem Programm steht.