29.01.2015

Eishockey-Team landet auf Rang sechs

Im Spiel um den fünften Platz beim European Youth Olympic Festival verlor das österreichische Zukunft-Talente-Team gegen die Slowakei mit 1:9. Den Ehrentreffer erzielte am Donnerstagnachmittag Timo Demuth. 
 
Das European Youth Olympic Festival in Vorarlberg und Liechtenstein endete für das ZukunftTalente-Team (U17-Jahrgang) des Österreichischen Eishockeyverbandes (ÖEHV) am Donnerstag im Spiel um Platz fünf mit einem 1:9 (0:3,0:3,1:3) gegen die Slowakei.  

Im Aktivpark Montafon war dies somit nach einem 0:5 gegen Russland und einem 1:10 gegen Finnland die dritte empfindliche Niederlage innerhalb von drei Tagen. Nach zwölf Minuten hatte die Slowakei bereits einen klaren 3:0-Vorsprung herausgeschossen, der im weiteren Spielverlauf immer weiter ausgebaut wurde.  

Zu Beginn des Schlussdrittels sorgte Timo Demuth in Überzahl für den Ehrentreffer der Österreicher und das zwischenzeitliche 1:6 (44.). Danach legten die Slowaken noch drei weitere Tore nach, für Österreich bleibt damit nur der sechste Rang bei diesem Turnier. „Der Sieg der Slowakei ist verdient, aber ein wenig zu hoch ausgefallen. Die Mannschaft hat kämpferisch alles gegeben, doch leider sind wir physisch nicht auf dem Niveau der Top-Nationen“, meinte Head Coach Roger Bader.  

Am Freitag versammelt sich die Mannschaft noch einmal zu einem Feedbackgespräch, um aus diesem Turnier die richtigen Lehren für den weiteren Karriereweg zu ziehen. Für Bader gibt es zwei elementare Dinge, die in Österreich umgesetzt werden müssen und die er bei seinen Mentoring-Kursen in den vergangenen Monaten den Vereinen präsentiert hat, um sich dem Niveau der großen Eishockey-Nationen langsam anzunähern: „Eishockey ist heutzutage ein Ganzjahressport. Man braucht zwölf Monate richtiges physisches Training, um die Kraft und die Kondition zu erlangen, die es benötigt, um international erfolgreich zu sein. Zweitens müssen die Junioren mehr internationale Spiele gegen bessere Nationen bestreiten, damit sie sehen, welches Niveau die besten Spieler aus anderen Ländern haben.“