14.02.2016

ÖEHV-Team verliert
gegen Frankreich

Zum Abschluss der Euro Ice Hockey Challenge in Innsbruck verlor die österreichische Nationalmannschaft unglücklich gegen Frankreich. Trotz einer spielerischen Überlegenheit war dies die fünfte Niederlage in Folge gegen den WM-Gastgeber 2017. 

Wie bereits am Vortag beim Sieg über die Slowakei begann die österreichische Nationalmannschaft bei der Euro Ice Hockey Challenge am Samstag in der Olympiaworld Innsbruck gegen Frankreich sehr ambitioniert. Diese anfängliche Druckphase resultierte im frühen Führungstreffer durch Brian Lebler in Überzahl (4.). Danach verabsäumten es die Österreicher, einen größeren Vorsprung herauszuspielen, und vergaben dabei auch eine längere Periode mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Frankreichs Torhüter Ronan Quemener war ein ums andere Mal der Sieger gegen die österreichischen Angriffe. Ab dem zweiten Drittel änderte sich ein wenig das Bild, Frankreich wurde offensiv etwas aggressiver und nutze einige Fehler der Hausherren eiskalt aus. Damien Fleury (26.) und Julien Desrosiers (35.) drehten die Partie beinahe aus dem Nichts. Im Schlussdrittel versuchten die Österreicher mit mehreren Drangphasen, den Ausgleich zu erzielen. Frankreich konterte erneut und war mit dem 3:1 durch Vincent Kara auf die Siegerstraße abgebogen (50.). Am Ende nahm Teamchef Daniel Ratushny noch Torhüter Bernhard Starkbaum vom Eis, ein Schuss ins leere Tor besiegelte diese Niederlage endgültig. 

„Die ersten 20 Minuten waren sehr gut, danach haben wir etwas nachgelassen“, war der Kommentar von Ratushny. „Wir sind in den letzten drei Tagen aber von Spiel zu Spiel besser geworden. Das können wir von diesem Turnier mitnehmen.“ 

„Wir haben es nicht geschafft, viel Verkehr vor dem gegnerischen Tor zu erzeugen. Wir haben vielleicht zu oft zu schön gespielt“, meinte Kapitän Raphael Herburger. „Wie bereits bei der Weltmeisterschaft haben wir zu wenig Tore geschossen. Da müssen wir weiter hart an uns arbeiten.“ Ab Dienstag startet die österreichische Meisterschaft in ihre finale Phase. Das nächste Zusammentreffen der Nationalmannschaft gibt es daher erst Anfang April, wenn die Vorbereitungen auf das Ziel Wiederaufstieg bei der IIHF Weltmeisterschaft Division I Gruppe A beginnen.