04.02.2016

Mentoring-Programm
im zweiten Jahr

Am Dienstag fand die letzte Station im zweiten Jahr des Mentoring-Programmes des

Österreichischen Eishockeyverbandes in Linz statt. Das Bedürfnis nach Kommunikation mit dem Verband stand bei der zweiten Veranstaltungsreihe auf der

Prioritätenliste ganz oben.


Zwischen Oktober und letzten Dienstag waren Ausbildungschef und Entwicklungsleiter Roger Bader sowie Sportdirektor Alpo Suhonen an neun Standorten österreichweit unterwegs, um im zweiten Jahr des Mentoring-Programmes des Österreichischen Eishockeyverbandes auf Fragen, Wünsche und Anregungen von Klubs der Erste Bank Eishockey Liga und der Inter-NationalLeague sowie von den österreichischen Landesverbänden einzugehen.


Tag eins bestand wieder aus Theorie- und Praxiseinheiten auf dem Eis, Tag zwei war für Gespräche mit Vereinsverantwortlichen reserviert. Neu dazu kam ein Elternabend, an dem vor allem die Aktivitäten der Nationalmannschaften im Vordergrund standen. „In Linz waren jetzt 60 Eltern dabei, so viele waren es bisher noch nie. Da hat man gesehen, dass es von Seiten der Eltern ein großes Bedürfnis gibt, über die Aktivitäten des Verbandes mehr zu erfahren. Immerhin sind ja viele ihrer Kinder bei den verschiedenen Nationalmannschaften dabei“, erklärt Bader. „Aber auch mit den Klubs stehen in den Gesprächsrunden immer sehr interessante Themen zur Diskussion. In Linz war Präsident Peter Freunschlag bei Elternabend und Diskussion von Beginn bis Ende dabei.“

Im zweiten Jahr war das Mentoring-Programm ein fixer Bestandteil im Saisonverlauf der Klubs, die Kommunikation und die Vorbereitungen im Vorfeld verliefen reibungsloser als noch in der Premierensaison. „Wie bei allen Stationen war auch Linz hervorragend organisiert. Alle Trainer, die bei den Einheiten mitgemacht haben, waren ebenfalls engagiert. Ich denke, alle Klubs freuen sich bereits auf die nächste Saison, wenn wir wieder vorbeikommen“, meint Suhonen.

Ablauf der Ausbildungstage


1. Tag: Vier Theorielektionen á 45 Minuten sowie zwei Mustereistrainings und ein Informationsabend für Eltern von Nachwuchsspielern (Themen: Fähigkeiten eines Nationalteamspielers, richtiges Eistraining, physisches Training, Ernährung und Regeneration);


2. Tag: Gesprächsrunde mit Vereins- und Nachwuchsverantwortlichen, in der gegenseitige Bedürfnisse und Erwartungen ausgetauscht werden können.

In der Saison 2016/17 wird der Elternabend einen bedeutenden Teil des Mentorings einnehmen, da in der heutigen Zeit die Verbindung von Familie, Schule und Sport immer wichtiger wird. Lag der Fokus in den ersten beiden Jahren in Theorie und Praxis auf verschiedenen Trainingsmodellen wird in der kommenden Saison das Sportkonzept und die Entwicklung des Vereins in den Mittelpunkt gerückt.

Mentoring-Programm des Österreichischen Eishockeyverbandes in Zusammenarbeit mit den Klubs der Erste Bank Eishockey Liga, der Erste Bank und dem Austrian Hockey Board:

05.-06.10.2015: EV UPC Vienna Capitals
08.-09.10.2015: Okanagan Hockey Europe 

12.-13.10.2015: EC VSV 
14.-15.10.2015: EC-KAC

26.-27.10.2015: Dornbirner EC 
23.-24.11.2015: EC Red Bull Salzburg

04.-05.01.2016: HC TWK Innsbruck 
18.-19.01.2016: Moser Medical Graz99ers

01.-02.02.2016: EHC LIWEST Linz


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