18.05.2017

Trainerausbildung auf der Zielgerade

Die 15 Kandidaten der neuen Trainerausbildung des Österreichischen Eishockeyverbandes befinden sich nach etwas mehr als einem Jahr auf der Zielgeraden. Der erste von drei Spezialteilen wurde in Wien erfolgreich abgeschlossen. 

In dieser Woche fand nach Absolvierung aller allgemeinen Prüfungseinheiten für die Trainerlizenz durch die Bundessportakademie Wien der erste Spezialteil (von insgesamt drei) der Trainerausbildung des Österreichischen Eishockeyverbandes durch die finnische Universität für angewandte Wissenschaften Haaga-Helia und das finnische Sportinstitut Vierumäki in Wien statt.
 
Die 15 Traineraspiranten planten, organisierten und führten in verschiedenen Altersbereichen Mustertrainingseinheiten durch. Anschließend wurden die Trainingseinheiten nach speziellen Kriterien diskutiert und bewertet. Die gestellten Herausforderungen für die noch aktiven bzw. ehemaligen Eishockeyprofis, verschiedene unbekannte Trainingsgruppen in mehreren Altersstufen (Senioren, U20, U16, U10) nach den neuesten Erkenntnissen und Empfehlungen zu betreuen und zu coachen, wurden souverän und kompetent gelöst.
 
Neben der Durchführung der eigentlichen Trainingseinheiten bestand der Ausbildungsschwerpunkt darin, ein Trainingsumfeld zu schaffen, in dem die jungen Athleten ihre beste Leistung abrufen können. „Der Dank für diesen vielfältigen Trainerkurs gilt auch den regionalen Vereinen EAC Junior Capitals, EV Vienna Capitals, Vienna Tigers, Okanagan Europe und WEV Lions, die ihre Teams bzw. Spieler zur Verfügung stellten“, erklärte Gerold Maier, Organisator des Trainerkurses seitens des ÖEHV.
 
Bis zum möglichen positiven Abschluss der neuen Trainerausbildung, die Sportdirektor Alpo Suhonen aufgrund seiner guten Kontakte nach Finnland im Vorjahr mit eishockeyspezifischen Inhalten aufwerten konnte, müssen sich die Teilnehmer noch bei einer Intensivwoche am finnischen Olympiastützpunkt in Vierumäki beweisen, bevor im Rahmen der finalen Woche in Wien die Abschlussprüfung abgenommen wird.
 
Teilnehmer (gesamter Kurs, Ausbildung seit 1. Mai 2016): Christoph Brandner,  Reinhard Divis, Herbert Hohenberger, Marco Pewal, Philipp Pinter, Ryan Foster, Manuel Latusa, Philipp Lukas, Robert Lukas, Markus Peintner, Jürgen Penker, Mark Szücs, Gerhard Unterluggauer, Daniel Welser, Günther Lanzinger
 
Ziele des neuen Ausbildungsweges
- 360 Grad Kompetenz für die österreichischen Trainer, die eine bessere Ausbildung der österreichischen Spieler in allen Altersklassen garantieren soll;
- Erhöhtes Ansehen des Berufs Eishockeytrainer in Österreich;
- Erhöhtes Ansehen der österreichischen Trainer im Ausland;
- Imagegewinn für die österreichischen Nationalmannschaften.


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