01.01.2016

Starke Spiele,
aber keine Punkte

Das rot-weiß-rote Dameneishockey  Nationalteam lieferte vor dem Jahreswechsel gegen die Eishockey-Supermächte Kanada und Tschechien sehr gute Spiele, konnte sich aber leider keine Punkte erkämpfen...

Gegen den Ersten der Dameneishockey-Weltrangliste, Kanada, unterlag das Team Austria mit 2:5 und schaffte damit ein mehr als achtbares Resultat. Während das 

Auftaktdrittel noch klar an die Nordamerikanerinnen ging, legten die Österreicherinnen nach der ersten Drittelpause den Respekt vor dem Gegner etwas ab und kamen auch immer wieder zu guten Chancen, von denen auch zwei genützt wurden. Gegen Tschechien war vor allem das schlechte Mitteldrittel (0:3) letztendlich spielentscheidend. Aber trotz eines 0:4-Rückstandes kämpfte sich die Mannschaft  wieder auf 3:4 heran, ehe die Tschechinnen im Powerplay das vorentscheidenden 5:3 erzielen konnten.

Schweden-Legionärin Denise Altmann nach dem Spiel gegen Tschechien: "Wir haben dann im Laufe der Zeit immer besser zu unseren Spiel gefunden. Wir haben sie phasenweise sehr unter Druck setzen können, aber leider haben 

sie ihre Konterchancen ausnützen können. Im dritten Drittel haben wir auf den Ausgleich gedrückt. Wir können viele positive Sachen aus dem Spiel mitnehmen, vor allem dass wir am Schluss noch aufholen konnten.

Teamchef Pekka Hämäläinen: "Gegen Kanada haben wir im ersten Drittel leider 

zu viel dem Gegner zugeschaut, weil wir zuviel Respekt hatten. Dann haben wir zwei sehr gute Drittel gespielt und sogar eines für uns entscheiden können. Gegen Tschechien hatten wir in etwa während der Hälfte des Spiels die Kontrolle, durch einige Fehler haben wir ihnen den Sieg letztendlich ermöglicht. Gegen A-Nationen wie Kanada und Tschechien werden solche Fehler einfach sofort ausgenützt. Und zum Turnierabschluss gegen Ungarn wollen wir jetzt einfach drei gute Drittel spielen und uns den dritten Platz holen."


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