17.06.2020

Österreich bewirbt sich um U18-EM der Damen

Mit der Ausrichtung von IIHF Weltmeisterschaften im Dameneishockey konnte der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) in den letzten vier Jahren international punkten. Sowohl bei den Titelkämpfen der A-Nationalmannschaft 2017 in Graz und der U18-WM 2019 in Radenthein zeigten sich alle Teilnehmerinnen und Beteiligten mit der Durchführung sehr zufrieden. Daher wird sich der ÖEHV erneut für die U18-Weltmeisterschaft der Mädchen, die bei der diesjährigen Ausgabe den Aufstieg in die Division I Gruppe A nur um ein Tor verpasst hatte, bewerben. Mit der Anlage und der vorhandenen Infrastruktur in Radenthein bietet sich von 10. bis 16. Jänner 2021 dem ÖEHV sowie seinen internationalen Gästen ein ausgezeichneter Veranstaltungsort an. Beim virtuellen Kongress des Internationalen Eishockeyverbandes (IIHF) am 22. Juni wird über die Vergabe dieser Weltmeisterschaft abgestimmt. 

Doch nicht nur im Dameneishockey zeigt sich der international gute Ruf des ÖEHV. Auch bei den Nationalmannschaften der Herren konnte in den letzten vier Jahren unter Führung von Sportdirektor Roger Bader die internationale Zusammenarbeit intensiviert werden. Sowohl beim A-Team als auch bei den Junioren der U20- und U18-Altersklasse wurden Vier-Jahres-Verträge mit anderen Nationen ausgearbeitet, um in den verschiedenen IIHF Breaks Länderspiele auf einem hohen Niveau zu gewährleisten. Ab kommender Saison wird die A-Nationalmannschaft neben dem seit einem Jahr fixen Februar-Termin mit Spielen gegen Norwegen, Dänemark und Frankreich auch für die nächsten vier Jahre im November stets ein Turnier gegen Weißrussland, Frankreich und Slowenien absolvieren. Im U20(U19)-Bereich bestehen ebenfalls bereits Verträge für zwei Breaks (November: Lettland, Dänemark, Weißrussland; Februar: Norwegen, Frankreich, Ungarn), die U18-Nationalmannschaft tritt langfristig im Februar gegen starke Gegner (Norwegen, Lettland, Dänemark) an.