11.08.2015

Walkers beim Austrian-
Cup auf Rang vier

Die Wolfurt Walkers machten sich am vergangenen Wochenende auf den Weg nach Salzburg, um den Cup-Titel wieder zurück nach Wolfurt zu holen. Aufgrund von durchwachsenen Leistungen gelang dies jedoch leider nicht.

Nach einem 8:8 gegen Stegersbach trotz zweimaliger, deutlicher Führung (6:2, 7:3) ging es im Halbfinale gegen Veranstalter Vipers Salzburg. Nach einer unglücklichen 5-Minuten-Strafe gegen Stefan Oberhauser, bei der drei Gegentreffer kassiert wurden, glichen die Walkers nach einem 1:4 bis 40 Sekunden vor Spielende noch auf 5:5 aus, um dann 15 Sekunden vor Schluss doch noch das 5:6 - das Finale war somit verpasst.


Im Spiel um Platz drei sah es ähnlich aus - Nach einer durchwachsenen Leistung und dummen Gegentoren ging das Spiel gegen die Mad Dogs Wiener Neustadt mit 7:5 verloren.


Den Sieg holte sich der Veranstalter Vipers Salzburg, die Titelverteidiger Tiger Stegersbach im Finale mit 8:4 besiegen konnten.

Wolfurt zu inkonstant


Die Wolfurt Walkers hatten in Summe eine gute Mannschaft, mit der sicherlich auch der Titel möglich gewesen wäre. Es zeigte sich jedoch, dass das Team noch nicht so weit ist. Die U19-Spieler sind noch zu unerfahren, um entscheidende Akzente zu setzen. Auf der anderen Seite sind viele der Arrivierten schon etwas über ihrem Zenit. Dennoch werden die Walkers nächstes Jahr wieder versuchen, mit einem starken Team den Cup-Titel nach Wolfurt zu holen.

Cup-Sieger Salzburg war von allen vier Finalisten spielerisch wohl das schwächste Team, konnte sich jedoch mit einer stabilen Defensive und viel Kampfgeist gegen die stärker eingeschätzten Teams durchsetzen. Das Finale gegen Stegersbach wurde am Ende ebenfalls verdient gewonnen.

U13 holte sich zweiten Rang


Das junge U13-Team der Wolfurt Walkers holte sich nach einem tollen Wochenende den zweiten Rang. In den beiden Spielen gegen den späteren Cup-Sieger Vipers Salzburg zeigte das Team eine gute kämpferische Leistung. Da der Großteil der Mannschaft jedoch sogar noch für die U10 spielberechtigt ist, waren die jungen Inlinehockey-Cracks vor allem körperlich noch nicht so weit, um die älteren Vipers am Ende zu besiegen.


Die Walkers gratulieren den Vipers zum Titel und dem damit verbundenen Europapokal-Ticket.

Abschließend wollen die Walkers unbedingt festhalten, dass die Turnier-Organisation, die Infrastruktur mit Freibad und Mittagsmenüs und das Hotel wirklich top waren - Da auch noch das Wetter mitspielte ging ein tolles Cup-Wochenende ohne verletzte Spieler zu Ende.


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