18.12.2017

Hohenems renoviert
die Kunsteisbahn

Für die meisten Hohenemser/innen (und weit darüber hinaus) war dieser Ort der erste Kontakt mit dem Eis und mit Schlittschuhen: Die Kunsteisbahn im Herrenried. Seit der Eröffnung vor über 35 Jahren ist sie ein wahrer Publikumsmagnet in der Winterzeit und jährlich ziehen tausende Eishockeyspieler/innen und Eisläufer/innen ihre Spuren auf dem Eis. Bei der Stadtvertretungssitzung am Dienstag, dem 12. Dezember 2017, wurde einstimmig beschlossen, dass die leider schon etwas in die Jahre gekommene Anlage in den nächsten zwei Jahren erweitert und saniert wird.

Aktuell bieten die Umkleiden den Mannschaften und dem Nachwuchs des Schlittschuhclubs Hohenems (HSC) zu wenig Platz, weshalb in einer ersten Bauetappe im kommenden Jahr ein Erweiterungsbau mit rund 326 m2 Nutzfläche mit 4 Umkleidekabinen inklusive entsprechenden Nasszellen und Nebenräumen errichtet wird. Des Weiteren wird die Eishockeybande gemäß den aktuellen Sicherheitsbestimmungen erneuert und für die Eisflächenbeleuchtung werden vier Flutlichtmasten samt neuer Beschallungsanlage gestellt. In der zweiten Bauetappe – Baustart im Frühjahr 2019 – wird die Zuschauertribüne überdacht und die Tribünengeländer sowie die Eingangssituation sicherheitstechnisch saniert.

Eine wichtige Investition in den Sport

Von dieser Revitalisierung und den damit verbundenen Investitionen in Höhe von 2,4 Millionen profitieren der HSC mit seinen Kampf-, Nachwuchs- und Seniorenmannschaften, über 20 Hobbymannschaften, rund 4.000 Schul- und Kindergartenkinder und an die 10.000 aktive Eislaufsportler/innen, die die Kunsteisbahn jede Saison nutzen.

Aktiver Verein mit großartiger Nachwuchsarbeit

In einer im Jahr 2015 einberufenen Arbeitsgruppe waren neben Vertreter/innen der Stadt auch Vertreter/innen des Schlittschuhclubs Hohenems aktiv an der Erarbeitung des Sanierungskonzepts beteiligt. Schon damals betonte der HSC die Wichtigkeit einer funktionellen und sicherheitstechnisch aktuellen Infrastruktur, von der neben den Kampfmannschaften besonders die Nachwuchsspieler/innen und deren Ausbildung profitieren werden.

Große Freude auch bei der Stadtpolitik

Bürgermeister Dieter Egger ist glücklich über den einstimmigen Beschluss: „Die Notwendigkeit zur Sanierung ist hier von allen Stadtvertretern erkannt worden, und mit dieser Entscheidung kann eine der wichtigsten Sportstätten der Stadt nun saniert werden.“ Sehr zufrieden zeigt sich auch Sportstadtrat Friedl Dold: „Damit wird nicht nur ein Hohenemser Fixpunkt für Familien fit für die Zukunft gemacht – sondern auch der Nachwuchs für die erfolgreichen, engagierten Sportvereine sichergestellt und das Zuschauererlebnis nachhaltig verbessert!“


Mit Unterstützung von

Aktuell im vsport liveticker