03.03.2016

Schwere Knieverletzung: Limbachers Saisonende

Nachdem das ÖSV-Skicross-Team bisher ohne gröbere Blessur durch den Winter gekommen war, schlug der Verletzungsteufel ausgerechnet beim Weltcupfinale in Arosa (SUI) zu. Andrea Limbacher kam am Mittwoch im Training für das letzte Saisonrennen zu Sturz und zog sich dabei einen Riss des vorderen Kreuzbandes und des Innenbandes sowie einen Meniskus- und Knorpelschaden im rechten Knie zu.   

   

Die regierende Weltmeisterin, die in der laufenden Saison die Rennen in Innichen (ITA) und Bokwang (KOR) gewonnen hatte, wurde am Donnerstagvormittag von Dr. Christian Fink in Innsbruck operiert. "Die Operation ist gut verlaufen. Wir werden sobald als möglich mit physiotherapeutischen Maßnahmen beginnen und je nach Heilungsverlauf die weiteren Schritte setzen", so Fink.   

   

"Es war kein schlimmer Sturz. Andrea hat etwas Vorlage bekommen und ist mit der linken Skispitze im Schnee hängengeblieben. Bei der Landung hat es ihr das rechte Knie verdreht, dabei hat sie sich die schweren Verletzungen zugezogen", beschreibt ÖSV-Headcoach Gerold Posch den Sturzhergang.   

   

"Andrea ist eine ganz starke Saison gefahren und war in ausgezeichneter Form, deshalb ist diese schwere Verletzung sehr bitter. Wir wünschen ihr einen guten und möglichst raschen Heilungsverlauf. Die Stimmung im Team ist natürlich getrübt, aber wir wollen dennoch noch einmal alle Kräfte mobilisieren und ein gutes Resultat einfahren", erklärt Sabine Wittner, die sportliche Leiterin für Skicross im ÖSV.   

   

Der Bewerb in Arosa wird am morgigen Freitag als Sprintrennen mit einer Laufzeit von etwas mehr als 25 Sekunden ausgetragen. "Es geht vom Start weg über Sprünge und Wellen geradeaus und am Ende mit einer 180-Grad-Kurve ins Ziel. Auf dieser Strecke darfst du dir nicht den geringsten Fehler erlauben, sonst bist du chancenlos", charakterisiert die Steirerin Katrin Ofner den Kurs.