22.11.2015

Titel für Limbacher
und Matt

Andrea Limbacher und Andreas Matt haben sich am Samstag auf dem Pitztaler Gletscher die Österreichischen Meistertitel im Skicross gesichert. Die Weltmeisterin aus Oberösterreich gewann vor der Steirerin Katrin Ofner und der Salzburgerin Michelle Buchholzer. Matt setzte sich vor seinem Tiroler Landsmann Thomas Zangerl und dem jungen Oberösterreicher Daniel Traxler durch. Da die schlechter werdenden Witterungsbedingungen keine Final-Heats zuließen, war das Ergebnis der Qualifikation zugleich das Endresultat.   

   

Limbacher holte sich ihren zweiten Österreichischen Meistertitel nach 2011, als sie im Kühtai erfolgreich geblieben war. "Es wäre super gewesen, ein Rennen zu fahren. Aber wir haben die Wettervorhersage gekannt und sind sehr froh darüber, dass wir zumindest die Qualifikation austragen konnten. Dafür gebührt dem Team hier am Pitztaler Gletscher und dem veranstaltenden Skiclub St. Leonhard für den Einsatz und die hervorragende Arbeit ein großes Lob. Ein heimischer Meistertitel hat eine große Bedeutung für mich, daher freue ich mich auch sehr über diesen Erfolg", sagte Limbacher.   

   

Die achtfache Meisterin Katrin Ofner nahm Rang zwei gelassen zur Kenntnis: "Andrea war in der Qualifikation schneller als ich und ist damit eine verdiente Siegerin." Limbacher fuhr bei der international stark besetzten Konkurrenz hinter der Kanadierin Kelsey Serwa die zweitschnellste Zeit in der Qualifikation, Ofner landete auf Platz 13.   

   

Andreas Matt durfte sich über seinen ersten nationalen Titelgewinn freuen. "Die Saison mit einem Erfolg zu beginnen, kann nicht schaden", meinte der Flirscher mit einem Augenzwinkern. "Ich habe mir vorgenommen, schon in der Qualifikation voll da zu sein, und das ist mir auch ganz gut gelungen", ergänzte Matt, der unmittelbar vor Titelverteidiger Zangerl die siebtbeste Quali-Zeit erzielte. Daniel Traxler reihte sich an der 14. Stelle ein. Der Sieg ging an den Kanadier Louis-Pierre Helie, der seinen Landsmann David Duncan und den Neuseeländer Jamie Prebble auf die Ränge zwei und drei verwies.   


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