04.12.2014

Skicrosser starten in Nakiska in die WC-Saison


       
Im kanadischen Nakiska starten die Skicrosser am kommenden Samstag, 6. Dezember 2014, in die Weltcup-Saison, in der zwölf Entscheidungen auf dem Programm stehen. Höhepunkt im bevorstehenden Rennwinter ist die Heim-Weltmeisterschaft vom 15. bis 25. Jänner 2015 am Kreischberg und im Lachtal. ÖSV-Skicross-Headcoach Gerold Posch bietet in Nakiska drei Damen (Andrea Limbacher, Katrin Ofner, Christina Staudinger) und sechs Herren (Thomas Harasser, Andreas Matt, Franz Promok, Johannes Rohrweck, Robert Winkler, Thomas Zangerl) auf. "Wir haben in der Vorbereitung gut und intensiv gearbeitet, aber Training und Rennen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Die Hausaufgaben sind gemacht, jetzt gilt es, das vorhandene Potenzial in den entscheidenden Momenten auch abzurufen", sagte Posch.
       
Neben Andreas Matt, der sich in der Vorsaison im Gesamtweltcup nur dem Schweden Victor Oehling Norberg geschlagen geben musste, ist zuletzt auch dessen Tiroler Landsmann Thomas Zangerl ins Blickfeld gefahren. Zum einen durch den ersten Weltcup-Sieg im vergangenen März in Are (SWE), zum anderen durch den Erfolg bei den Staatsmeisterschaften vor zwei Wochen am Pitztaler Gletscher, wo sich der 31-Jährige aus Walchsee auch gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzen konnte. "Nachdem ich mich lange mit einem Rheumaleiden herumschlagen musste, bin ich jetzt zum Glück topfit. Mit dem Sieg im Pitztal habe ich mir noch etwas Selbstvertrauen für den Weltcup-Start geholt", meinte ein zuversichtlicher Zangerl.     
       
Gegenüber dem Vorjahr, als die Skicrosser in Nakiska mit arktischer Kälte zu kämpfen hatten, liegen die Temperaturen heuer lediglich knapp unter null Grad Celsius. "Das macht das Fahren um einiges angenehmer", so der Oberösterreicher Johannes Rohrweck, der auch von der neuen Streckenführung angetan ist: "Der Kurs ist richtig gut. Wenn jetzt auch noch die Sprünge, die im ersten Training etwas zu weit gegangen sind, noch ein wenig abgeflacht werden, dann passt alles perfekt."
       
Die Steirerin Katrin Ofner freut sich ebenfalls schon auf das erste Weltcup-Rennen der WM-Saison: "Der Kurs ist im Vergleich zum Vorjahr zwar etwas kürzer, aber immer noch lang genug. Durch die großen Sprünge und die vielen schwierigen Elemente ist die Strecke eine echte Herausforderung, aber ich mag solche coolen Kurse." Und die Oberösterreicherin Andrea Limbacher ergänzte: "Hier muss man das Training dazu nutzen, um sich von Lauf zu Lauf zu steigern, damit man dann im Rennen ordentlich Gas geben kann."  
       
ÖSV-Aufgebot für den Skicross-Weltcup in Nakiska (CAN):
       
Damen (3): Andrea Limbacher (OÖ), Katrin Ofner (ST), Christina Staudinger (OÖ).
       
Herren (6): Thomas Harasser (T), Andreas Matt (T), Franz Promok (ST), Johannes Rohrweck (OÖ), Robert Winkler (ST), Thomas Zangerl (T).