07.08.2016

YC Bregenz vor Regattasieg

Neusiedl am See, 06. August 2016. Drei Wettfahrtsiege und zwei zweite Plätze sicherte dem Titelverteidiger die Tabellenführung nach Tag zwei bei der 3. Regatta der Österreichischen Segel-Bundesliga run by SAP am Neusiedlersee. Den Bregenzern dicht auf den Fersen ist der Union Yacht Club Wolfgangsee, der lediglich zwei Punkte hinter dem Meister von 2015 liegt. Eine wahre Aufholjagd startete der SCTWV Achensee. Die Tiroler, die am ersten Tag lediglich einen vierten Platz ersegelten, konnten mit zwei Wettfahrtsiegen und zwei zweiten Plätzen aufzeigen. Lediglich eine verpatzte Wettfahrt mit Platz sechs steht bei den Tirolern am Samstag zu Buche.

 

Wie bereits beim Finale vor einem Jahr kommt der Yacht Club Bregenz erneut mit den schwierigen und wechselhaften Starkwindbedingungen am Neusiedlersee am besten zurecht. Mit drei Wettfahrtsiegen legten die Vorarlberger einen wahren Traumstart in den heutigen Tag hin. Lediglich der Burgenländische Yacht Club und der Union Yacht Club Wolfgangsee konnten den Titelverteidiger je einmal schlagen.

 

Union Yacht Club Wolfgangsee erster Verfolger


Lediglich zwei Punkte trennen den Union Yacht Club Wolfgangsee und den Yacht Club Bregenz. Die Salzburger, die mit dem ehemaligen Olympiateilnehmer Michael Luschan angereist sind, überzeugten ebenso wie die Vorarlberger mit Topplatzierungen, waren in sechs Wettfahrten nie schlechter als auf Rang 2. In absoluter Schlagdistanz können sie Max Trippolt und seinem Team den Regattasieg noch streitig machen.

 

Michael Luschan: „Wir sind absolut zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen. Die Mannschaftsleistung ist perfekt, bis auf kleine Mängel, die wir erst austrainieren müssen. Der Starkwind ist mir generell schon immer gut gelegen und auch das Boot kommt mir zugute. Die Bedingungen sind ideal für uns, da wir auch gewichtsmäßig wohl eines der schwereren Teams im Feld sind. Aktuell haben wir einen richtigen Lauf, alles funktioniert.“

 

Tabellenführer startet Aufholjagd


Der SCTWV Achensee fand am Samstag wieder zu alter Stärke, ersegelte sich gleich am Vormittag einen zweiten Platz und einen Wettfahrtsieg. Einen Schönheitsfehler brachte die dritte Wettfahrt des Tages mit Platz sechs mit sich. Die Tiroler ließen sich davon aber nicht aus dem Tritt bringen, kämpften sich mit einem weiteren Wettfahrtsieg und einem zweiten Platz rasch wieder an die Spitze heran. Mit insgesamt acht Punkten Rückstand auf den aktuellen Tabellenführer Yacht Club Bregenz, scheint der Regattasieg aber außer Reichweite.

 

Dreikampf um Stockerlplatz


Mit dem SCTWV Achensee liegen noch zwei weitere Teams nach Punkten gleichauf. Einen gehörigen Sprung machte heute die Celox Racing Association, die nach der verpatzten ersten Wettfahrt vom Freitag heute mit einem Wettfahrtsieg, drei zweiten und einem dritten Rang aufzeigten. Der Segelclub Mattsee komplettiert das punktegleiche Trio. Die Salzburger hatten mit einem vierten Platz in der vierten Wettfahrt des heutigen Tages das schlechteste Ergebnis. Dank zwei Wettfahrtsiegen und zwei dritten Plätzen befinden sie sich mitten im Kampf um das Stockerl.

 

Durchwachsene Ergebnisse für die Burgenländer


Nicht nach Wunsch lief der heutige Tag für die burgenländischen Segelclubs. Der Union Yachtclub Neusiedlersee, der gestern noch einen Wettfahrtsieg ersegelte, kam heute nicht über einen dritten Platz hinaus. Auch für den Burgenländischen Yacht Club hatte Tag zwei einige Höhen und Tiefen. Drei dritten Plätzen und einem Wettfahrtsieg, steht ein sechster Platz gegenüber. Beim einzigen Wettfahrtsieg der Burgenländer saß der Paralympics-Teilnehmer Sven Reiger am Steuer.

 

Für den Yachtclub Breitenbrunn hätte nach dem Wettfahrtsieg im ersten Flight der Tag nicht besser starten können, doch die Burgenländer kamen in der Folge nicht mehr über einen dritten Platz hinaus.

 

Clemens Kruse, Burgenländischer Yacht Club: „Wir haben heute einige Starts verhaut und generell viele Fehler gemacht. Am Nachmittag konnten wir uns langsam wieder zurück kämpfen, der sechste Platz warf uns aber wieder nach hinten. Wir müssen uns langsam hoch arbeiten. Heute war einfach der Wurm drinnen.“

 


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