10.10.2019

„Auslaufen nach Auckland“

Nach den erfolgreichen Regatten in Japan und einem Monat in der Heimat zieht es uns regelrecht zum Auslaufen, denn die letzte und wichtigste Regatta des Jahres steht noch aus. Es ist nicht nur die Weltmeisterschaft, es ist unsere zweite Chance das Olympia-Ticket zu lösen.
 
Nun gilt unser voller Fokus einer optimalen Vorbereitung. Diese haben wir anhand unserer Erfahrung, sowie Analysen von Erfolg und Misserfolg geplant. Demnach sind wir früher als unsere Konkurrenz nach Neuseeland gereist, um möglichst viele Revierkenntnisse zu sammeln.

Gleich nach der Ankunft haben wir unseren Bootsbauer Mackay besucht und unser neues Boot entgegengenommen. In den letzten Tagen haben wir das Boot ausgebaut und auf unsere Bedürfnisse eingestellt. Gestern konnten wir es bereits auf den Namen Maia taufen. In der Sprache der Maori bedeutet das zuversichtlich, mutig, selbstsicher und tapfer. Materialtests, Technik-Auffrischung und spezifische Startübungen stehen im ersten Trainings-block an.

Den ganzen September an Land wäre uns dann doch zu viel gewesen.
So konnte Benjamin einer großzügigen Einladung der Doppelolympiasieger Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher nachkommen. Gemeinsam flogen sie mit dem fliegenden GC32-Katamaran über den Gardasee. Besonders faszinierend war das Upwind Foiling, denn 20kn gegen den Wind zu segeln, was sich an Bord zu 40 addiert, ist schon einzigartig.