07.08.2018

Guter Start in die Goldflotte


Nach dem Lay-Day erwischten David Bargehr und Lukas Mähr bei der WM vor Aarhus/Dänemark einen optimalen Start in Goldflotte. Mit einem fünften Platz kletterten die Vorarlberger in die Top-10 und liegen damit derzeit auf Medal-Race-Kurs.

Aus dem österreichischen Team konnten am Montag aufgrund einer Windflaute lediglich Bargehr/Mähr (470er) sowie Bildstein/Hussl (49er) und Kohlendorfer/Fahrthofer (49erFX) Rennen absolvieren. Während das 470er-Duo äußerst erfolgreich in die Goldflotte startete, fielen die Boote im 49er und 49erFX zurück. Bildstein/Hussl verpasste dadurch den Einzug in die Goldflotte.

David Bargehr und Lukas Mähr befinden sich weiter im Vormarsch. Am ersten Tag der Goldflotte brachte sich das Duo vom Yacht Club Bregenz mit einem fünften Platz in die Top-10. „Wir sind mit der heutigen Wettfahrt sehr zufrieden. Ein fünfter Platz in der Goldflotte ist ein super Zwischenerfolg. Es war uns wichtig solide in Gold-Flotte zu starten und unseren Streicher noch aufzubehalten. Wir sind heute auf dem schwierigen Stadionkurs mit mehreren Winddrehern gesegelt. Wir sind gut an die Luv Boje gesegelt und konnten das Feld kontrollieren. Auch mit der Geschwindigkeit waren wir sehr zufrieden. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir mit den Top-Booten mithalten können. Wir haben die richtigen Entscheidungen getroffen und haben uns im Laufe der WM von Tag zu Tag gesteigert. Morgen stehen aber weitere drei Wettfahrten auf dem Programm, bei denen natürlich noch alles möglich ist. Andere Teams müssen morgen vielleicht etwas mehr riskieren als wir, das könnte für uns noch ein Vorteil sein,“ zeigt sich Steuermann David Bargehr zufrieden über den ersten Tag in der Goldflotte.

Weniger erfolgreich verlief der Tag bei niedrigen Windgeschwindigkeiten für Benjamin Bildstein und David Hussl. Wie schon am Vortag konnte das 49er-Duo nicht an die Auftaktleistungen anschließen und startete mit einem 21. Platz in den Tag. Bildstein/Hussl legten zwar noch einen 13. Platz nach, dieser kam allerdings nicht in die Wertung, da die zweite 49er-Flotte lediglich eine Wettfahrt absolvieren konnte. „Wir haben die Goldflotte verpasst. Das ist natürlich sehr frustrierend. Wir haben es heute leider verbockt. Ich habe zu sehr an meinen inneren Plan festgehalten und mich zu wenig auf die neue Situation eingestellt. Für uns ist es ein schwieriger Lernprozess. Bis jetzt konnten wir unter Druck meist gut abliefern. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen,“ zeigte sich Benjamin Bildstein frustriert.

Thomas Zajac und Barbara Matz im Nacra 17 sowie zwei der drei Damen Teams im 49erFX konnten am Montag aufgrund der Windflaute keine weiteren Wettfahrten absolvieren. Angelika Kohlendorfer und Lisa Farthofer, deren Flotte im 49erFX bei niedrigen Windgeschwindigkeiten eine Wettfahrt absolvierte, kamen mit den schweren Verhältnissen nicht zurecht und konnten ihr Rennen nicht beenden.

470er – Goldflotte
1. Anton Dahlberg / Fredrik Bergström (SWE) 21 Punkte (1/3/6/5/5/1/(13))
10. David Bargehr / Lukas Mähr 42 ((16)/10/12/2/11/2/5)
 
49er
1. Lucas Rual / Emile Amoros (FRA) 20 (2/1/6/3/3/5/(9)
36. Benjamin Bildstein / David Hussl 63 (1/5/5/(22)/18/21/13)
 
Nacra 17
1. Thomas Zajac / Barbara Matz (2/(7)/1)
 
49erFX
1. Ida Marie Baad / Marie Thusgaad Olsen (DEN) 13 (1/(16)/3/3/4/2)
6. Tanja Frank / Lorena Abicht 24 (7/2/(25)/9/6)
24. Angelika Kohlendorfer / Lisa Farthofer 34 (10/8/17/11/5/(DNF))
46. Laura Schöfegger / Anna Boustani 73 (4/26/(31UFD)/21/22)