16.12.2017

Jugend-WM: Saje/Haberl auf Rang sechs

Bei den 47. Youth Sailing World Championships im chinesischen Sanya hat das 420er-Team Yannis Saje (SCTWV Achensee) und Lukas Haberl (UYC Mondsee) den sechsten Platz geholt. Die beiden österreichischen Vertreter konnten sich gegen die starke internationale Konkurrenz behaupten und sogar eine Wettfahrt gewinnen. Bei den Burschen ist es das zweitbeste österreichische Ergebnis, nachdem Delle Karth/Resch im Jahr 2000 in Sydney den vierten Platz belegten.

Die jährlich einmal ausgetragene World Sailing-Jugendweltmeisterschaft bildet den Saisonhöhepunkt, bei dem jeder nationale Verband nur eine Meldung pro Disziplin abgeben kann. Zudem wird allen Teilnehmern dasselbe Material zur Verfügung gestellt. Der Österreichische Segelverband (OeSV) war bei diesen Wettkämpfen im chinesischen Sanya auf der Insel Hainan durch das 420er-Team Yannis Saje und Lukas Haberl vertreten. Das Duo hat schon bei der Kieler Woche gute Leistungen gezeigt und sich nun drei Monate intensiv auf die Regatta vorbereitet. In den ersten acht Wettfahrten belegten die Österreicher bei extrem schwierigen und böigen Windverhältnisse unter anderem zwei fünfte Ränge. In der letzten Wettfahrt holten sich Saje/Haberl sogar den Sieg und verwiesen die Franzosen Balanger/Tallieu und die australischen Gesamtsieger Henry/Featherstone auf die Plätze. Mit Gesamtrang Sechs holten die beiden 1999er-Jährgänge das zweitbeste österreichische Ergebnis bei den Burschen und traten damit in die Fußstapfen von Delle Karth/Resch, denen im Jahr 2000 der vierte Platz bei den Jugendweltmeisterschaften in Sydney gelang.

„Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis, unser Ziel waren die Top Acht. Wir haben am Ende die Nerven behalten und die Regatta mit einem ersten Platz bei der letzten Wettfahrt gekrönt. So konnten wir auch unsere 420er-Karriere gut abrunden,“ erzählte Steuermann Yannis Saje vom SCTWV Achensee. Gemeinsam mit Lukas Haberl nimmt er nun die olympische 470er-Klasse in Angriff, das Training startet bereits in der nächsten Woche. Auch Trainer Matthias Schmid zeigte sich mit der gebotenen Leistung sehr zufrieden: „Wir haben an uns geglaubt und die Leistung von Anfang bis zum Ende abgerufen. Der sechste Rang ist ein starkes Ergebnis und zeigt, dass auch bei Großereignissen sehr gute Platzierungen für österreichische Teilnehmer möglich sind. Es ist ein toller Sprung in die olympischen Klassen.“


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