14.10.2017

Bargehr/Mähr beim Weltcupauftakt in Japan

David Bargehr / Lukas Mähr

Seit Anfang Oktober weilen die OeSV-Teams der Klassen 470er, 49er und 49erFX in Japan. Nach ersten Trainingseinheiten im Olympiarevier 2020, übersiedelte man dieser Tage nach Gamagori, wo pünktlich am Dienstag um 11:00 Uhr die World Cup-Saison 2017/2018 eingeläutet wird. Vier Teams des Österreichischen Segelverband gehen dabei an den Start, einzig Benjamin Bildstein/David Hussl müssen aufgrund eines noch nicht ausgeheilten Loch im Trommelfell von Steuermann Bildstein verzichten.

Olympiamedaillengewinner, WM- und Kontinentalmeisterschaftssieger, ebenso wie die führenden World-Cup Teams, sie alle reisen nach Gamagori, der ersten Station der diesjährigen World Cup-Saison.

Bereits Anfang Oktober schlugen die OeSV-Teams in Japan ihre Zelte auf um im Segelrevier für die olympischen Sommerspiele 2020 in Enoshima zu trainieren. Aktuell heißt es umziehen nach Gamagori für den am 17. Oktober startenden World Cup. Direkt danach geht es für weitere Trainingseinheiten und ein Testevent für die Olympischen Spiele 2020 zurück nach Enoshima.

Beim Wolrd Cup in Gamagori werden vier Teams an den Start gehen. Im 470er David Bargehr/Lukas Mähr, sowie Niko Kampelmühler /Thomas Czajka, im 49erFX Tanja Frank/Lorena Abicht und Angelika Kohlendorfer/Lisa Farthofer.

Benjamin Bildstein und David Hussl müssen im 49er leider verzichten. Das Loch im Trommelfell von Bildstein verheilte langsamer als vorhergesagt, daher tritt der 25-Jährige am Samstag sogar die vorzeitige Heimreise an, um das nach der WM bei einem Crash mit einem Highspeed-Katamaran zugezogene Loch ausheilen zu lassen.

„Eigentlich hätte alles gut sein sollen. Unser Plan war es am World Cup teilzunehmen, aber die Heilung verläuft langsamer als von den Ärzten prognostiziert. Auch sie selbst haben dafür keine Erklärung. Da nun aber voraussichtlich auch kein Training mehr möglich ist, reise ich nach Hause, um das Loch im Trommelfell jetzt gut ausheilen lassen zu können“, erklärt Benjamin Bildstein.

Sein Vorschoter David Hussl bleibt mit ihrem Trainer noch vor Ort um Erfahrung und Erkenntnisse zu sammeln, Benjamin Bildstein: „Sie sind viel mit dem Motorboot am Wasser, beobachten die Teams beim Training und sammeln so Daten zur Meteorologie, Taktik, Trimm, etc.“

Dass man den World Cup-Auftakt nun unverhofft verpasst, schmerzt das Duo, wie Bildstein bestätigt: „Wir haben mit unserer WM-Medaille die Weltspitze erreicht, da tut dieser Ausfall jetzt weh. Wir hätten gerne an die Leistungen bei der WM angeknüpft, hätten gute Chancen gehabt hier vorne dabei zu sein. Unser großes Ziel nächstes Jahr ist wieder die WM. Im World Cup sind wir aktuell vierte im Weltcup Ranking, in dieser Hinsicht tut der Ausfall nicht so weh, vor allem, da wir bereits Miami und Hyeres fix eingeplant haben.“

Gerade noch rechtzeitig gesund wurde David Bargehr, der sich in den letzten Tagen einen grippalen Infekt einfing.

Am 23. Oktober kehren die OeSV-Teams wieder zurück ins Olympiarevier für weitere Trainingseinheiten und für einen olympischen Testevent.

World Cup Gamagori (JPN)

15. – 22. Oktober 2017

470er

David Bargehr / Lukas Mähr

Niko Kampelmühler / Thomas Czajka

49erFX

Tanja Frank / Lorena Abicht

Angelika Kohlendorfer / Lisa Farthofer

Programm

15. Oktober – Registration und Opening Ceremony

16. Oktober – Briefing

17. Oktober – Opening Series

18. Oktober – Opening Series

19. Oktober – Opening Series

20. Oktober – Opening Series

21. Oktober – Opening Series 470er / Medal Race 49erFX

22. Oktober – Medal Race 470er


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