22.06.2016

Änderung in der Regstierkassenpflicht

Der Ministerrat hat am Dienstag wesentliche Änderungen betreffend Registrierkassen- und Steuerpflicht für Sportvereine beschlossen. Die Österreichische Bundes-Sportorganisation, die Interessenvertretung des organisierten Sports in Österreich, freut sich über diesen großen Verhandlungserfolg.

Bereits im Februar dieses Jahres sah die BSO in einer Pressekonferenz akuten Handlungsbedarf betreffend dringend notwendiger Verbesserungen der Rahmenbedingungen für Sportvereine in Österreich. Mit den nun beschlossenen bürokratischen Erleichterungen für Vereine wurden wesentliche Forderungen der BSO im Sinne der Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in den Sportvereinen umgesetzt.

Die von der BSO geforderte Ausweitung der steuerlichen Begünstigung von Vereinsfesten von 48 Stunden auf bis zu 72 Stunden im Jahr bringt eine spürbare Erleichterung für mehr als 14.000 österreichische Sportvereine, da diese Vereinsfeste nicht der  Registrierkassenpflicht unterliegen.

Auch für den Kantinenbetrieb konnten Erleichterungen erzielt werden: So soll es künftig keine Registrierkassenpflicht geben, wenn die Kantine an maximal 52 Tage pro Jahr geöffnet hat und ein Umsatz von maximal 30.000 Euro erzielt wird. Um die auf regionaler Ebene so wichtige Kooperation zwischen Wirten und Vereinen zu erleichtern, soll bei kleinen Vereinsfesten diese Zusammenarbeit ermöglicht werden, ohne dass dadurch die steuerlichen Begünstigungen für den Verein verloren gehen.

BSO-Präsident Herbert Kocher: „Ich freue mich sehr, dass diese zentralen Forderungen der BSO Eingang in die politische Entscheidungen gefunden haben. Die BSO hat sich im Sinne der Sportvereine und der unzähligen ehrenamtlich engagierten Menschen für diese Anliegen eingesetzt. Ich möchte mich bei den politischen Entscheidungsträgern für diese wichtigen Schritte in Richtung Bürokratieabbau für Sportvereine bedanken. Es gibt aber noch einige weitere Schrauben, an denen gedreht werden muss, um die Rahmenbedingungen für den Sport zu optimieren. Da haben wir in nächster Zeit noch einiges vor!“


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