12.07.2014

Lobnig erreicht in
Luzern das Semifinale

Magdalena Lobnig zieht beim Weltcup-Finale in Luzern direkt ins Semifinale ein. Die Kärntnerin setzt sich in ihrem Vorlauf bei schwierigen Bedingungen dank eines starken Finish gegen eine „Quereinsteigerin“ durch.

Victoria Thornley, normalerweise im Doppelzweier unterwegs, wechselte aufgrund einer Verletzung ihrer Partnerin Frances Houghton kurzfristig in den Einer. Und die Britin erwischte im Gegensatz zu Magdalena Lobnig einen optimalen Start und führte das Rennen bis zur 1.500-m-Marke an. Auf den letzten 500 Metern drehte aber die rot-weiß-rote Olympia-Hoffnung noch einmal auf und holte sich den Vorlauf-Sieg. „Die Britin war ein bisschen nervig“, lacht Lobnig, „aber ich bin auch nicht richtig ins Rennen reingekommen.“

Dass die australische Weltmeisterin Kim Crow und Olympiasiegerin Mirka Knapkova aus Tschechien in ihren Vorläufen um 13 beziehungsweise 10 Sekunden schneller waren, bereitet der Völkermarkterin kein Kopfzerbrechen. „Bei unserem Heat ist starker Gegenwind aufgekommen, deshalb kann man die Zeiten nicht vergleichen.“ Immerhin: die Neuseeländerin Emma Twigg, Siegerin des letzten Weltcups in Aiguebelette, war bei ähnlichen Verhältnissen nur drei Zehntel schneller als Lobnig. „Ich brauche immer ein Rennen zum warm werden – und ich war auch noch nicht am Limit“, macht sich die 23-Jährige für das Semifinale.

Am Samstag geht es für Magdalena Lobnig ab 15:50 Uhr um den Einzug ins A-Finale – und um die Fortsetzung einer stolzen Serie. Das ÖRV-Aushängeschild könnte zum achten Mal in Folge in einen Endlauf bei einem Großereignis (Weltcup, EM oder WM) einziehen.


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