08.01.2019

Jahresbericht des Olympiazentrums

Der Jahresbeginn ist immer die Zeit, um Rückschau zu halten auf das gerade abgeschlossene Jahr – ein intensives Jahr mit vielen Entwicklungen, auf das wir mit Stolz zurückblicken können. Wie üblich hat das Olympiazentrum Vorarlberg die Highlights seiner Arbeit mit und für Vorarlberger Spitzenathleten und Fachverbände in einem Jahresbericht zusammengefasst, der heute von Landesrätin Dr. Barbara Schöbi-Fink und Geschäftsführer Sebastian Manhart präsentiert wurde. Gestaltet wurde der mittlerweile fünfte Jahresbericht wie immer inhouse von Natalie Scherer.

„Es ist mir eine große Freude am Anfang des neuen Jahres auf die tollen Erfolge und Leistungen unserer heimischen Athletinnen und Athleten im vergangenen Jahr zurückblicken zu dürfen.” freute sich die Landesrätin bei der Präsentation. „Das Olympiazentrum Vorarlberg ist ein zuverlässiger und starker Partner für das Land Vorarlberg. Der Jahresbericht des Olympiazentrum Vorarlberg öffnet einen interessanten und spannenden Einblick auf die wertvolle und engagierte Arbeit für Vorarlbergs Sportlerinnen und Sportler im vergangenen Jahr. Wir können sehr stolz auf die großartigen Erfolge unserer Sportlerinnen und Sportler nicht nur bei nationalen sondern auch bei internationalen Bewerben sein.”

Aus sportlicher Sicht zog Geschäftsführer Sebastian Manhart eine Bilanz mit viel Licht aber auch viel Schatten: “2018 war ein Jahr mit vielen schönen Erfolgen, in dem die Aufwärtstendenz eindeutig weitergeführt wurde: Medaillen bei Olympia und Paralympics durch Katharina Liensberger und Heike Eder, WM-Medaillen zB von Thomas Mathis oder Bettina Plank, der 2. Rang im Gesamtweltup von Alessandro Hämmerle, der 1. Weltcupsieg von Julian Lüftner, Grand Prix-Silber von Laurin Böhler oder die insgesamt 913 Weltcup-Punkte, die die Skifahrer 2018 geholt haben.” Allerdings war das vergangene Jahr auch ein Jahr, das von vielen schweren Verletzungen überschattet wurde: Markus Schairer, Christine Scheyer, Elisabeth Kappaurer, Laurin Böhler, Bettina Plank, Ariane Rädler, Daniel Meier und die Turner Michael Fußenegger, Marlies Männerdorfer und Lorenz Rüf hatten oder haben mit längeren Ausfallszeiten zu kämpfen. Der Geschäftsführer schloss an diese Bilanz den Ausblick auf 2019 und die Folgejahre an: “Wir haben uns den Ruf erworben, dass wir ausgezeichnete Rehas durchführen können – viel weniger bekannt ist, dass für uns die Verletzungsprävention durch Training und begleitende Maßnahmen einen hohen Stellenwert einnimmt. Wir wollen hier aber noch einige Schritte weiterkommen – hier setzt auch das neue vom Österreichischen Olympischen Comité unterstützte Olympiaprojekt an.” Bei diesem Projekt geht es darum, die drei Bereiche Load Monitoring, Eigenwahrnehmung der Athleten und Einschätzung der Trainer unter enger Vernetzung mit den Trainern der Bundesfachverbände strukturiert zusammen zu führen. “Diese Vernetzung und Zusammenarbeit zu unterstützen wäre auch der große Wunsch an die Entwicklung der neuen Bundes-Sportstrategie.”

Vernetzung ist auch in anderen Bereichen ein Schlüssel: Hinter der erfolgreichen Premiere des Sportsymposiums, ab 2019 neu unter dem Namen Sportsymposium Bodensee (26./27.4., Schwarzenberg), steht die Vernetzung mit Baden-Württemberg und Liechtenstein. Lösungen in der Dualen Karriere funktionieren nur in der Vernetzung aller Systempartner, für 2019 konnte die PTS Bregenz in das System “Spitzensport & Lehre” eingebunden werden.


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