17.09.2014

vsport ist wieder auf Kurs

Konkursverfahren wurde mit Zustimmung aller Gläubiger und einer 100-Prozent-Quote aufgehoben

Rankweil (wpa) - Das im März 2014 eröffnete Konkursverfahren über den selbstständigen Sportreporter Elred Faisst (56) aus Rankweil wurde am Landesgericht Feldkirch in den vergangenen Tagen mit Zustimmung aller Gläubiger rechtskräftig aufgehoben. Das geht aus der Insolvenzdatei hervor.

Faisst betreibt seit 2004 in Vorarlberg das Online- Sportportal vsport.at. Wie Faisst gegenüber der Wirtschaftspresseagentur.com erklärte, habe es für die rund zehn Gläubiger in dem Verfahren eine 100-prozentige Quote auf die anerkannten Forderungen gegeben. Diese Forderungen seien allerdings nicht allzu hoch gewesen, da der Masseverwalter eine Reihe von Forderungen nicht anerkannt habe. "Es ist alles bezahlt, die Causa ist jetzt vom Tisch." Mit diesem Schritt sei die Fortführung von vsport.at gesichert, wobei der Betrieb auch während des Konkursverfahrens ohne Unterbrechung weitergelaufen sei.

vsport.at zählt nach Angaben von Faisst pro Jahr rund 798.000 Besuche von 192.000 Besuchern (Unique Clients), die im Durchschnitt pro Besuch etwa fünf Minuten auf der Internetseite verweilen und jährlich 3,8 Millionen Seitenaufrufe (Page Impressions) generieren. Als einen der meistgenutzten Bereiche bezeichnet Faisst den Live-Ticker. Die redaktionelle Verantwortung für die Inhalte liegt zwar beim Herausgeber Elred Faisst. Vereine und Sportorganisationen haben allerdings die Möglichkeit, auf dem Portal selbst über ihre Spiele, Wettbewerbe oder Veranstaltungen zu berichten. "Alleine wäre das nie zu schaffen."

Die Nutzung von Vsport.at soll auch zukünftig kostenfrei sein, sagte Faisst. Finanziert wird das Online-Portal unter anderem durch eine Kooperation mit dem ORF Vorarlberg und mehreren Werbekunden. Dazu kommen diverse Vertragspartner unter den Sportorganisationen wie etwa der Skiverband, der Golfverband oder der Fußballverband.


Günther Bitschnau


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