11.08.2017

Lumper und Elsner reagieren

An alle

Mitgliedsvereine des

Vorarlberger Fußballverbandes

„Liebe Vereinsverantwortliche,

wie Ihnen sicherlich bekannt ist, wurde mittlerweile ein Protest gegen den Beschluss des Verbandvorstandes vom 04.07.2017 bezüglich der Auf- und Abstiegsbestimmungen für 2017/2018 eingebracht. Der Vorarlberger Fußballverband wird in einem gesonderten Schreiben zu diesem Protest durch einen Rechtsvertreter Stellung nehmen.

Ganz allgemein halten wir aber fest, dass sich der Verbandsvorstand (auf Wunsch von etlichen Vereinen) bereits seit Jahren mit allfälligen Änderungen der 1b-Ligen befasst hat; zu diesem Thema wurde ja auch separat eine Vorstandsklausur in Langenegg abgehalten. Die Meinungen gehen bei diesem Thema aber weit auseinander und haben sämtliche Argumente (dafür oder dagegen) etwas für sich. Aus der durchgeführten Vereinsbefragung, welche weder manipuliert noch beeinflusst wurde, geht hervor, dass eine – wenn auch knappe – Mehrheit der Vereine für eine Änderung war. Aus diesem Grund ist auch ein entsprechender Vorstandsbeschluss (nahezu einstimmig) erfolgt.


Wir haben volles Verständnis für die Argumentation der Vereine, die gegen eine Änderung der bestehenden Regelung (welche sich eigentlich auch bewährt hat) eintreten. Wir hätten uns aber gewünscht, dass bereits vor der Befragung der Vereine und der darauffolgenden Abstimmung eine entsprechende Meinungsbildung erfolgt wäre. Wir finden es schade, wenn Anwälte und in der Folge womöglich auch Gerichte mit Verbandsinternas befasst werden (wenngleich es natürlich jedem Verein freisteht, seine Interessen auch über Anwälte und Gerichte zu vertreten).

Bitte seien Sie aber versichert, dass weder der Vorstand noch das Präsidium des VFV Abstimmungszettel vertauscht oder die Abstimmung manipuliert haben. Dies wäre ja völlig sinnwidrig, da ja ein nicht unerheblicher Teil des Präsidiums und Verbandsvorstandes selbst von der Bestätigung der ursprünglichen Regelung ausgegangen ist. 


Ich hoffe, dass im Sinne des Fußballsportes die Angelegenheit in absehbarer Zeit erledigt werden kann. Aufgrund der doch bestehenden Unzufriedenheit wird aber dieses Thema selbstverständlich in der nächsten Präsidiums- und Vorstandssitzung des VFV behandelt und dann die weitere Vorgangsweise geklärt bzw. besprochen werden. Die Verantwortlichen des Vorarlberger Fußballverbandes hoffen, dass auch durch die durchaus bestehenden Auffassungsunterschiede der Vereine das große gemeinsame, nämlich der Fußballsport, nicht in Mitleidenschaft gezogen wird und laden wir alle Vereine ein, gemeinsam den Sport, der gerade in Vorarlberg sehr hohes Ansehen genießt, weiterzubringen.

In diesem Sinne verbleiben wir

mit sportlichen Grüßen

Dr. Horst Lumper, Horst Elsner


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