12.04.2019

Schwere Aufgaben für
die Ländle-Teams

In der 19. Runde des WHA-Grunddurchgangs kommt es zum großen Schlager zwischen Tabellenführer Hypo NÖ und den MGA Fivers. Den Wienerinnen fehlen vier Punkte auf den Serienmeister, nur einen Zähler hinter ihnen lauert auf Rang drei der WAT Atzgersdorf. Ebenso spannend wie der Kampf um den Finaleinzug ist jener gegen den Abstieg. Denn am Tabellenende sind drei Teams nur durch einen Punkt getrennt!

Die MGA-Damen mussten am vergangenen Wochenende einen Rückschlag hinnehmen. Beim ATV Auto Pichler Trofaiach kassierten sie überraschend die zweite Saisonniederlage. Hypo NÖ hat in dieser Saison auf nationaler Ebene hingegen eine noch makellose Bilanz. Die beiden Top-Teams werden einander übrigens bereits am 20. April in Dornbirn erneut gegenüberstehen, wenn der ÖHB-Cupsieger 2019 gesucht wird.

Die Atzgersdorferinnen peilen im Heimspiel gegen den HC Sparkasse BW Feldkirch den achten Sieg in Folge an. Das Duell in der Hans-Lackner-Halle ist auch das Aufeinandertreffen der besten Torschützinnen der Liga. Atzgersdorfs Altina Berisha, sie wechselt im Sommer in die 2. Deutsche Bundesliga zum VfL Waiblingen, hält bei 118 Treffern. Laura Seipelt netzte für Feldkirch 115 Mal ein.

Vor einem Jahr erreichte der UHC Müllner Bau Stockerau das WHA-Finale und wurde sensationell Cupsieger. In dieser Saison kann bestenfalls Rang vier herausschauen. Um diesen matchen sich die Niederösterreicherinnen mit HIB Handball Graz. Am Samstag gastiert Stockerau, das zuletzt gegen Hypo NÖ einen starken Auftritt hatte, nur mit fünf Toren verlor, beim SSV Dornbirn Schoren. Die Messestädterinnen beschließen die obere Tabellenhälfte.


Graz ist mit Stockerau punktegleich, hat am Samstag in der Begegnung mit der abstiegsgefährdeten Union St. Pölten Heimvorteil. Die Karten scheinen klar verteilt, der Tabellenelfte hat die wenigsten Tore erzielt und klar die meisten kassiert. Vor zwei Wochen allerdings ließ St. Pölten mit einem Erfolg über die Schoren-Damen aufhorchen.

Der UHC Eggenburg darf sich nach Siegen über den ATV Auto Pichler Trofaiach und Aufsteiger SG Perchtoldsdorf Devils/Vöslauer HC wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt machen. Nur noch einen Punkt beträgt der Rückstand auf St. Pölten und Perchtoldsdorf/Vöslau. Am Samstag empfangen die Waldviertlerinnen den ROOMZ HOTELS ZV Handball Wr. Neustadt, der auf Platz acht rangiert.

Abgeschlossen wird die viertletzte Runde des Grunddurchgangs am Sonntag in Trofaiach. Die ATV-Damen empfangen Perchtoldsdorf/Vöslau. Seit Aleksandra Abramovic für die Steirerinnen aufläuft, geht es aufwärts. Die polnische Kreisspielerin erzielte in nur sieben Ligaspielen 75 Tore, führte ihr Team zu neun Punkten und heraus aus dem Tabellenkeller. In diesen droht Perchtoldsdorf/Vöslau abzurutschen. Die Niederösterreicherinnen verloren sieben Mal in Folge.

WHA-Grunddurchgang, 19. Runde
13.04., 19:00: WAT Atzgersdorf - HC Sparkasse BW Feldkirch
13.04., 19:00: SSV Dornbirn Schoren - UHC Müllner Bau Stockerau
13.04., 19:00: Hypo NÖ - MGA Fivers
13.04., 19:00: HIB Handball Graz - Union St. Pölten
13.04., 19:00: UHC Eggenburg - ROOMZ HOTELS ZV Handball Wr. Neustadt
14.04., 18:00: ATV Auto Pichler Trofaiach - Perchtoldsdorf Devils/Vöslauer HC


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