29.04.2018

Feldkirch beendete
die Negativserie

Tabellenführer und Serienmeister Hypo NÖ hat sein WHA-Finalticket längst in der Tasche, der UHC Müllner Bau Stockerau seines zum Greifen nahe. In der drittletzten Runde des Grunddurchgangs feierten die Cupsiegerinnen einen 29:20 (16:8)-Heimsieg über Schlusslicht Union APG Korneuburg und liegen damit weiterhin drei Punkte vor den MGA Fivers. „Im Prinzip eine klare Sache“, berichtete Stockeraus Sportlicher Leiter Wolfgang Kaindl. Die MGA Fivers, Vizemeisterinnen 2017, behielten im Duell mit dem SSV Dornbirn Schoren 36:28 (18:12) die Oberhand.

Hypo NÖ besiegte HIB Handball Graz 32:22 (12:8) und revanchierte sich für die überraschende Auswärtsniederlage in der Hinrunde. Im Oktober hatten die Murstädterinnen sensationell 29:28 gewonnen und Hypo NÖ die erst zweite WHA-Pleite in 25 Saisonen zufügen können. „Vor allem die zweite Halbzeit war von uns wirklich gut. Da haben wir richtig schönen Handball gespielt. Die Grazerinnen konnten aber lange dagegengehalten. Sie sind in der Deckung gut gestanden und haben auch hervorragende Torfrauen. Am Ende waren wir konditionell überlegen – daher das klare Ergebnis. Jetzt ist uns Platz eins im Grunddurchgang nicht mehr zu nehmen“, erklärte Hypo NÖ-Coach Martin Matuschkowitz.

Der UHC Eggenburg feierte einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg, schlug den ATV Trofaiach 27:19 (12:9) und liegt nun zwei Punkte vor Korneuburg. „Gute Torfrau, gute Deckung, großes Herz“, fasste Eggenburg-Trainer Tibor Csoka das Spiel zusammen. Der Letzte nach dem 22. Spieltag steigt in die Frauen-Bundesliga ab. Am 10. Mai treffen Eggenburg und Korneuburg noch einmal aufeinander.

Auch der WAT Atzgersdorf feierte einen Heimsieg. Die Wienerinnen setzten sich gegen den ROOMZ HOTELS ZV Handball Wr. Neustadt 23:19 (9:10) durch. „Das Spiel war von Beginn an spannend und von Taktik geprägt. Es hätte in beide Richtungen ausgehen können. Wir haben schließlich auch aufgrund der tollen Paraden von Steffi Reichl gewonnen und in der Verteidigung Beton angerührt. Es war eigentlich nur noch der Wurf von der Seite möglich. Wer hätte gedacht, dass wir, die das Abstiegsgespenst im Nacken hatten, jetzt auf Platz sieben stehen“, freute sich Atzgersdorf-Obmann Christian Mahr.

Der HC Sparkasse BW Feldkirch mischte lange ganz vorne mit, startete im Februar allerdings eine Niederlagenserie, die bis zum Samstag anhielt. Siebenmal in Folge waren  die Vorarlbergerinnen ohne Punkte vom Feld gegangen und auf Platz sechs abgerutscht. Am Samstag beendeten die BW-Damen aber ihre Durststrecke, gewannen gegen Cupfinalist Union St. Pölten 30:23 (16:12) und sind wieder Vierte.


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