26.05.2017

HSG Graz steigt in
die HLA auf



Die Spieler der HSG Graz konnten am Mittwoch eine hervorragende Saison mit dem Meistertitel krönen. Die Murstädter gewannen auch das zweite Finalspiel der Männer-Bundesliga, setzten sich bei der SU Falkensteiner Katschberg St.Pölten mit 28:26 (14:11) durch und steigen in die Handball Liga Austria auf. Die HSG Graz verlor nur zwei Ligaspiele, im ÖHB-Cup erreichte man sensationell das Finale!

Nach zehn ausgeglichenen Minuten gelang es den Gästen dank eines 5:0-Runs, auf 10:5 davonzuziehen. Doch die Falken kamen bis zur Pause wieder auf drei Tore heran und erwischten in der zweiten Halbzeit auch den besseren Start. Zwischen der 34. und 37. Minute erzielte Gunnar Prokop drei Tore in Folge. St. Pölten führte plötzlich 17:16. Nach einem Timeout fanden die Grazer aber wieder in die Spur, legten einen Zwischenspurt hin und setzten sich mit 22:18 ab. Damit war allerdings noch keine Vorentscheidung gefallen. Ein weiteres Mal fightete sich St. Pölten zurück, verkürzte in der 54. Minute noch einmal auf 24:25. Doch nach einem Doppelschlag der Grazer war die Gegenwehr der Falken gebrochen. Das 27:24 durch Filip Ivanjko brachte den Favoriten endgültig auf die Siegerstraße.

HSG Graz-Teammanager Michael Schweighofer: „Es war bis zum Schluss ein harter Kampf. Es sind einander die besten Teams dieser Saison gegenüber gestanden. Nach 20 Minuten ist bei uns plötzlich gar nichts mehr gegangen. Doch unser Spielertrainer Ales Pajovic (10 Tore, Anm.) hat dann das Heft in die Hand genommen und die ganz wichtige Tore erzielt. Er wollte einfach kein drittes Spiel. Gratulation an die Mannschaft. Wir haben uns den Titel und den Aufstieg wirklich verdient. Mit dem Einzug ins Cup-Finale sind wir außerdem für den Europacup qualifiziert.“

St. Pölten-Obmann Christian Nagl: „Die Mannschaft hat tapfer dagegengehalten, sich mehrmals zurückgekämpft, aber leider die "Big-Points" nicht gemacht. Es ist hart, aber Graz ist ein verdienter Meister, hat nie nachgegeben. Unser Saisonziel haben wir mit dem Erreichen des Finales mehr als erreicht. Mehr sollte einfach nicht sein. Aber Kompliment an die Mannschaft. Wir sind bereit für die kommende Saison!“

Männer-Bundesliga Finale (best-of-3)
20.05.: HSG Graz - SU Falkensteiner Katschberg St.Pölten 26:16 (16:9)
24.05.: SU Falkensteiner Katschberg St.Pölten - HSG Graz 26:28 (11:14)


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