14.05.2017

Margareten ist der
erste HLA-Finalist

Der HC FIVERS WAT Margareten gewinnt durch einen 7-Meter-Treffer von Ivan Martinovic in der allerletzten Sekunde des zweiten Spiels in der Best-of-three-Halbfinalserie gegen Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL 25:24 und zieht als erstes Team ins Finale ein. Dabei sah es lange Zeit nach einem Heimerfolg der Tiroler aus die fast 50 Minuten lang das Spiel anführten, lediglich zu Beginn des Spiels und dann in der 54. Spielminute zweimal den Ausgleich hinnehmen mussten, um am Ende knapp mit leeren Händen dazustehen. Im zweiten Halbfinale hat der ALPLA HC Hard Sonntagabend, 18:30 Uhr live auf LAOLA1.tv und ORF Sport+, gegen die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN den ersten Matchball.

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL: „Die Atmosphäre in der Halle war heute der absolute Wahnsinn, ein großes Dankeschön an unsere Fans für die tolle Stimmung. Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht, dass die Saison nun zu Ende ist und wir kein drittes Spiel mehr bekommen. Das waren zwei ganz enge Spiele, in denen die Fivers letztlich auch das etwas glücklichere Team waren. Sie haben es durchaus verdient – wobei auch wir es verdient gehabt hätten, nur Nuancen haben im Endeffekt den Unterschied ausgemacht. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, sie hat eine sehr gute Saison gespielt. Die Fivers arbeiten seit etlichen Jahren sehr konstant und auf hohem Niveau, dafür verdienen sie großen Respekt. Sie sind in diesen wichtigen Spielen in den entscheidenden Phasen den Tick cleverer, da wollen wir noch hin. Wir müssen uns nun sammeln und regenerieren und werden alles aufarbeiten – und dann ab Sommer wieder voll angreifen. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Es war wie am Mittwoch ein ganz schwieriges Spiel, wir hatten nur kurz Zeit zum Erholen und mussten dann nach Schwaz fahren. Mir haben heute auch einige Wechselmöglichkeiten gefehlt, vier Spieler sind in Wien bei der Bundesliga-Mannschaft geblieben. Aber wir sind immer daran geblieben, auch wenn uns lange der Ausgleich nicht gelingen wollte. Wir haben ungemein viele Chancen vergeben. Aber wir wussten immer, dass es möglich ist, auch unser Gegner hatte in der zweiten Hälfte Probleme. Am Ende war Kristian Pilipovic überragend und Ivan Martinovic hat Nervenstärke bewiesen. Der Kampfgeist meiner Truppe war stark, am Schluss waren die Emotionen dabei. Wir hatten dann auch das Glück auf unserer Seite in diesen beiden Spielen.“