12.01.2017

Bregenzer Nachwuchs
wird durchlässig

Mit dem alten Jahr endete auch die erste Hälfte der Saison 2016/17. Für das Team der „Helden von Morgen“ um Nachwuchskoordinator Jörg Lützelberger war das auch die Zeit um ein Zwischenfazit und daraus Schlüsse für den weiteren Saisonverlauf zu ziehen. In der zweiten Saisonhälfte gibt es daher einige Veränderungen, um die Entwicklungsbedingungen der Nachwuchsspieler weiter zu verbessern. „In den Jugendmannschaften werden wir verstärkt Spieler in höheren Altersklassen einsetzen, um für ihre Entwicklung auch weiterhin die notwendigen Reize zu setzen“, erklärt Lützelberger die geplante Verstärkung der bereits in 2016 begonnenen Praxis. Natürlich ginge "dadurch auch etwas die Romantik in sich geschlossener Teams“ verloren. Doch die „Mehrwerte überwiegen deutlich“ so Lützelberger, der am Beispiel der Schnittstelle U14 und U16 erklärt: „Hier ziehen wir die fünf stärksten Spieler komplett -also auch im Trainingsbetrieb- in die ältere Mannschaft hoch. Die haben in der Hinrunde alle Spiele der mJC Bezirksliga teils überdeutlich gewonnen. Die überwiegend jüngeren Spieler, die ab sofort in der Verantwortung stehen haben nun jedes Spiel eine große Herausforderung, die für die Älteren in der Form nicht mehr besteht. Diese befinden sich dafür wiederum in einer Liga mit körperlich stärkeren Gegnern und im Konkurrenzkampf mit den U16 Spielern um Einsatzzeiten.“

Ähnlich soll sich das auch an der Schnittstelle zwischen U16 und U20 verhalten. In der mJA Kreisliga haben zahlreiche U16 Spieler bereits regelmäßig gespielt. Die U20 stelle zwar ein deutlich höheres Level dar, trotzdem sei es das Ziel die Spieler der Jahrgänge 2000 und 2001 noch in dieser Saison punktuell an die Liga heran zu führen. „Zu guter Letzt haben wir auf Grundlage unserer Analyse der ersten Saisonhälfte nun den Schwerpunkt gesetzt Zukunftsteam und U20 inhaltlich näher an die HLA-Mannschaft heran zu bringen“, erklärt der Nachwuchschef, der ab sofort gemeinsam mit dem bisher alleinigen Trainer Stefan Klement das Coaching im Zukunftsteam übernimmt und zweimal wöchentlich sowie in enger Abstimmung mit Robert Hedin eine Taktikeinheit mit allen U20- und Herren-Spielern leitet. „Die Durchlässigkeit für Spieler, die den Sprung in den HLA-Kader schaffen wollen und können soll vergrößert werden. Wenn ein Nachwuchsspieler zum ersten Mal im Training der Profimannschaft steht, gibt dies schon genügend Eindrücke, die auf ihn einprasseln. Da sollte er zumindest die taktischen Basics kennen und beherrschen. Sonst ist die Chance auf sich aufmerksam zu machen sehr schnell verstrichen.“


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