03.03.2020

VEU im Viertelfinale

Mit einem hochverdienten 7:5 Derbysieg fixiert die VEU Feldkirch noch vor der abschließenden Runde am Mittwoch den Play Off Einzug. Dabei mussten die Feldkircher zunächst wieder über den Kampfgeist ins Match finden und zeigen dann im Schlussabschnitt ihre individuelle Klasse. Erfreulich war, dass sich sowohl Soudek als auch Gehringer wieder im Lineup befanden. Auch Sven Grasböck wagte überraschend nach langer Verletzungspause das Comeback.

Der EC Bregenzerwald konnte von Beginn weg befreit aufspielen und suchte sein Heil sofort in der Offensive. Vor allem die beiden ersten Formationen mit den 4 Legionären machte am Anfang mächtig Dampf und der Feldkircher Defensive das Leben schwer. In der achten Spielminute gingen die Hausherren dann durch Christian Haidinger in Führung. Der VEU gelang durch Philipp Koczera zur Mitte des Abschnitts dann der Ausgleich. Als dann wenig später die VEU bereits zum zweiten Mal in Unterzahl antreten musste war das Spezialteam der Wälder durch den Schweden Söder erfolgreich. Mit dem 2:1 für die Gastgeber wurden dann zum ersten Mal die Seiten gewechselt.

Kurz nach Wiederbeginn erzielte Philipp Koczera mit seinem zweiten Treffer den Ausgleich. Nach einem Konter ließ er auf Zuspiel von Kevin Puschnik dem Wiener Tschrepitsch im Wäldergehäuse mit einem Schuss aus spitzem Winkel ins Kreuzeck der Stockhandseite keine Chance. Nun war die VEU die spielbestimmende Mannschaft und machte Druck. Auch ein weiteres den Wäldern zugesprochenes Überzahlspiel überstanden die Montfortstädter schadlos. Wenig später stellte Fabian Scholz die erstmalige Führung für die Feldkircher her und auch danach hielt der Druck der Feldkircher an. Ein Beinstellen von Tschrepitsch führte dann zum einzigen Powerplay für die Feldkircher. Dieses überstanden die Wälder unbeschadet. Als man kurz vor Schluss des Abschnitts in der Vorwärtsbewegung den Wäldern die Hartgummischeibe quasi auf dem Silbertablett servierte, war es wieder der Linzer im ECB Dress, Haidinger, der für den Ausgleich sorgte.

Und der Rekord ECB Spieler hatte noch nicht genug, denn in der 42 Minute jubelte er bereits wieder und feierte seinen Hattrick. Nur zwei Minuten später zeigte dann Interimskapitän Kevin Puschnik seine Scorerqualitäten, als er trocken zum erneuten Ausgleich einschob. Vier Minuten vor dem Ende war dann auch der beste österreichische Scorer der Qualifikationsrunde zur Stelle. Allerdings mussten die Schiris zunächst den Videobeweis bemühen. Dort war die Entscheidung eine Sache von Sekunden: klares Tor für die Nummer 86 der Feldkircher. Zwei Minuten später legte Kevin Puschnik einen Treffer nach und machte das halbe Dutzend voll. Zwanzig Sekunden später bemühten die Referees erneut den Videobeweis. Die Torhüterbehinderung wollten die Unparteiischen dann Caffi nicht zugestehen und plötzlich hieß es wieder um den schon sicher geglaubten Sieg zu bangen. Den stellte dann aber martin Mairitsch, der von Sven Grasböck auf die Reise geschickt wurde im 1:1 Duell mit dem Wälder Keeper endgültig sicher. Geschickt wartete der Goalgetter bis der Torhüter reagieren musste und ließ im dann keine Chance. Auch die weiteren Bemühungen der Hausherren, ohne Torhüter fruchteten nichtmehr und so mussten sich die Wälder vom Heimpublikum mit einer Niederlage verabschieden. Zu feiern hatten die fast 1000 mitgereisten VEU Fans dann auch mehr. Derbysieg und Play Off Qualifikation. Schlussendlich hätten sich die Feldkircher sogar eine Niederlage leisten können, da die Kitzbühler Adler die Falken aus Fassa klar besiegte und deren Play Off Ambitionen somit doppelt zunichtemachte.

Weiter geht es für die VEU bereits am Mittwoch im Heimspiel gegen die starken Gamsstädter, die sich noch den zweiten Tabellenplatz in der Qualifikationsgruppe B sichern könnten.

EC Bregenzerwald - VEU Feldkirch 5:7 (2:1, 1:2, 2:4)
Dornbirn, Messeeishalle ,1751 Zuschauer, Montag 02.03.2020
Torfolge: 1:0 Haidinger (8), 1:1 Koczera (10), 2:1 Söder (13 PP1), 2:2 Koczera (21), 2:3 Scholz (27), 3:3 Haidinger (40), 4:3 Haidinger (42), 4:4 Puschnik (44), 4:5 Mairitsch (56), 4:6 Puschnik (58), 5:6 Antonitsch (58), 5:7 Mairitsch (59)


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