12.02.2020

Lustenauer Niederlage
ist ein Rückschlag

Mit einer unnötigen 2:3 Heimniederlage startet der EHC Lustenau in die Zwischenrunde der Alps Hockey League. Die dezimierte Lustenauer Mannschaft, die ohne die verletzten Spieler Martin Grabher-Meier, Colin Long und Dominik Oberscheider in das Spiel gingen, hatten den besseren Start in das Spiel, scheiterten aber immer wieder am Torhüter der Südtiroler. Durch Unachtsamkeiten gerieten die Lustenauer im Verlauf des Spieles immer wieder in Rückstand und mussten sich schlussendlich unglücklich mit 2:3 geschlagen geben. Schon am Wochenende gastiert der EHC auswärts in Wien und in Klagenfurt – zwei wichtige Spiele für den EHC, die ausschlaggebend für den weiteren Saisonverlauf sein können.

Wie aus der Pistole geschossen begannen die Lustenauer das Heimspiel gegen den HC Gröden. Schon in der zweiten Minute musste der Pfosten für die Südtiroler retten. Chancen im Minutentakt wurden durch die EHC Cracks erarbeitet. Doch immer wieder scheiterten die Lustenauer entweder an der starken Abwehr der Südtiroler oder am Torhüter Jacob Smith. So ging es mit einem 0:0 in die erste Drittelpause.

 

Im zweiten Spielabschnitt konnte sich Gröden immer besser auf das Spiel des EHC einstellen und kamen ihrerseits zu einigen gefährlichen Möglichkeiten. In der 30. Minute dann der erste Treffer in diesem Spiel. Lustenau mit einem Mann mehr auf dem Eis machte Druck auf das Gehäuse von Gröden doch aus einem Konter erzielten die Südtiroler den doch eher überraschenden Führungstreffer durch Matt Wilkins. Überrascht von diesem Rückstand dauerte es bis zur 39. Minute ehe auch die Lustenauer durch Dominic Haberl über den ersten Treffer jubeln konnten. Kurz vor Drittelsende erhielten die Lustenauer eine kleine Bankstrafe. Diese Möglichkeit nutzten die Südtiroler rund eine Sekunde vor der Schlusssirene des Drittels zum erneuten Führungstreffers durch Viktor Schweitzer.

 

Somit begann das letzte Spieldrittel für die Lustenauer mit einem knappen Rückstand. Anstatt des erhofften frühen Ausgleichstreffers waren es wiederum die Südtiroler, die nach einem schnell vorgetragenen Konters über den dritten Treffer abermals durch Matt Wilkins jubeln konnten. Lustenaus Trainer Christian Weber nahm darauf ein Timeout um die Mannschaft nochmals auf das Spiel zu fokussieren. In weiterer Folge erarbeiteten sich die Lustenauer einige Chancen doch die Südtiroler überstanden diese Drangphase. Eine kleine Bankstrafe für Gröden nutzte Coach Weber zur Möglichkeit, den Lustenauer Torhüter René Swette durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzten. Das Risiko zahlte sich aus und die Lustenauer konnten in der 57. Minute durch einen Treffer von Frederik Rasmussen auf 2:3 verkürzen. Trotz weiterer Möglichkeiten wollte der Ausgleichstreffer nicht mehr gelingen und so endete das erste Spiel der Zwischenrunde für den EHC mit einer 2:3 Niederlage.

 

EHC Lustenau : HC Gröden 2:3 (0:0 / 1:2 / 1:1)

Torschützen EHC Lustenau: Dominic Haberl (39. Min.), Frederik Rasmussen (57. Min.)

Torschützen HC Gröden: Matt Wilkins (30. Min. / 44. Min.), Viktor Schweizer (40. Min.)