22.04.2019

Laibach ist AHL-Meister

Der HK SZ Olimpija Ljubljana sicherte sich als erster Slowenischer Klub den Gewinn der Alps Hockey League! Die Drachen gewannen das entscheidende, siebte Finalspiel in Bruneck nach 0:1-Rückstand mit 3:1. Die Slowenen erzielten dabei alle drei Treffer in den letzten acht Minuten...

Alps Hockey League, Finale #7 (best of seven):
So, 21.04.2019: HC Pustertal Wölfe vs. HK SZ Olimpija 1:3 (1:0,0:0,0:3)
Endstand der best of seven Serie: 3:4
Referees: OFNER, RUETZ, Basso, De Zordo; Zuseher: 2.070

Alles war vorbereitet für ein spannendes Spiel sieben der Alps Hockey League. Beide Teams starteten mit viel Intensität in das Spiel in der randvollen Arena in Bruneck. Die beiden Finalisten nahmen von der ersten Sekunde einen harten Kampf um die begehrte Trophäe an. Nach nur einer Minute hatte Ljubljana das erste Überzahlspiel, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Die Wölfe hielten die hohe Intensität aufrecht. Nach einem Bandencheck von Maximilian Leitner musste dieser vier Minuten auf die Strafbank. Luka Zorko hatte die erste große Chance für die Gäste, Zan Jezorvsek legte nach. Colin Furlong konnte aber seine Weste weiß halten in der langen Phase der Unterzahl. Im fünf gegen fünf konnte Bruneck dann viel Druck aufbauen.  Tommaso Traversa und Armin Hofer fanden gute Chancen vor, scheiterten allerding an Zan Us. Gregor Koblar hatte ummitelbar vor dem Tor von Pustertal die wahrscheinlich größte Chance bis zu diesem Zeitpunkt. Im Gegenzug ließ Armin Hofer den Hexenkessel von Bruneck erstmals so richtig lautwerden. Er eröffnete Spiel sieben mit einem gezielten Schuss in die Maschen. Die Emotionen gingen in den letzten beiden Minuten des ersten Drittels hoch. Beide Teams beendeten das Drittel mit jeweils zweimal zwei Strafminuten wegen übertriebener Härte.

Die Gäste mussten auch im zweiten Abschnitt eine frühe Strafe hinnehmen. So konnte Pustertal den Druck in den Anfangsminuten des Mitteldrittels den Druck hochhalten. Aber auch im fünf gegen fünf hatten die Wölfe die größeren Chancen. Raphael Andergassen hatte das 2:0 auf dem Schläger, Us konnte sein Team allerdings in Schlagdistanz halten. Ljubljana schwächte sich immer wieder selber. Diesmal war das Überzahlspiel der Gastgeber allerdings zu harmlos, um die Führung auszubauen. Zurück in voller Stärke nahm sich Ales Music ein Herz, scheiterte allerdings. Auch Miha Zajc fand eine Großchance vor, allerdings mit demselben Ergebnis wie sein Teamkollege zuvor. Aber auch Pustertal hatte große Chancen, um den Vorsprung weiter auszubauen. Max Oberrauch verfehlte das Tor im Breakaway.

Die Italiener drängten zu Beginn des Schlussdrittels auf die Entscheidung, man konnte die Führung aber trotz guter Chancen und eines Powerplays nicht ausbauen. In Minute 50 hatte Traversa das 2:0 am Schläger, er scheiterte aber aus kurzer Distanz an Goalie Zan US. Die Slowenen steckten nicht auf. In Minute 52 nahm sich schließlich Ziga Svete ein Herz und traf von der blauen Linie zum 1:1. Die Gäste zündeten nun den Turbo und schlugen nur 105 Sekunden später durch Miha Zajc erneut zu – 2:1. Die Hausherren hatten darauf keine Antwort mehr, Zajc traf in Minute 59 sogar noch zum 3:1 ins leere Tor und machten den Titel perfekt. Damit gewann heuer mit dem HK SZ Olimpija erstmals ein Slowenisches Team die Alps Hockey League.

Tor PUS: Hofer (18. – Traversa, Andergassen)
Tore HKO: Svete (53. – Rajsar), zajc (54. – Koblar, Zorko; 59./EN – Koblar)


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