20.06.2019

Stefan Lainer wechselt nach Mönchengladbach

Stefan Lainer verlässt den FC Red Bull Salzburg, zu dem er schon als Nachwuchsspieler gekommen war, und wechselt in die deutsche Bundesliga. Der 26-Jährige unterschreibt bei Borussia Mönchengladbach einen Vertrag über fünf Jahre.

Aus der Salzburger U15 bis in die deutsche Bundesliga

Schon im Jahr 2006 kam der ambitionierte Nachwuchskicker Lainer vom SV Seekirchen zur U15 der Roten Bullen, von wo er sich kontinuierlich nach oben arbeiten konnte. Neben der Ausbildung in der Akademie sowie Einsätzen bei den Red Bull Juniors und beim FC Liefering waren Leihen zum SV Grödig (2011/12) und zur SV Ried (2014/15) relevante Schritte in seiner Entwicklung, die ihn letztlich bis in die österreichische A-Nationalmannschaft (zwölf Einsätze) geführt hat.
Für den FC Red Bull Salzburg kann der lauf- und kampfstarke Außenverteidiger insgesamt auf stolze 171 Pflichtspiele mit 13 Toren und 34 Assists bzw. vier Meistertitel und drei Cup-Erfolge zurückblicken.
Nunmehr folgt der 26-Jährige seinem Ex-Trainer Marco Rose zum deutschen Europa League-Starter nach Mönchengladbach.

Sportdirektor Christoph Freund erklärt: „Schon letztes Jahr stand ein Wechsel von Stefan Lainer lange Zeit im Raum, den wir als Klub aber abgelehnt haben. Als Konsequenz der damaligen Gespräche wurde sein Vertrag mit einer Ausstiegsklausel ergänzt, die nunmehr gezogen wurde und Stefan den Sprung in eine absolute Top-Liga ermöglicht hat. Stefan hat bei uns im Verein, beginnend mit 2006 in unserer Akademie, eine außergewöhnlich erfolgreiche Entwicklung bis hin zum österreichischen Nationalspieler durchlaufen. Er hat in den letzten Jahren unter Beweis gestellt, was mit der richtigen Einstellung und Mentalität im Fußball alles möglich ist. Dafür gratulieren wir Stefan herzlich und wünschen ihm für seine weitere Zukunft alles Gute und viel sportlichen Erfolg.“

Stefan Lainer meint zu seiner Entscheidung: „Der FC Red Bull Salzburg ist mein Herzensverein und jener Klub, bei dem ich groß geworden bin und dem ich viel zu verdanken habe. Auch deshalb war diese Entscheidung für mich alles andere als einfach. Aber weil eine Fußballerkarriere nicht ewig dauert, bin ich jetzt – mit bald 27 Jahren – zu dem Schluss gekommen, dass es der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel ist. Die Chancen, die sich jetzt für mich auftun, sind optimal, und ich bin bereit für etwas Neues.“