17.12.2017

Armin Veh patzt Peter Stöger ordentlich an

Armin Veh (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln):
... zur Frage, ob es sinnvoll ist, für die Rückrunde einen neuen Trainer zu verpflichten, um diesen nach einem Abstieg erneut zu ersetzen statt bei Ruthenbeck zu bleiben: „Sehr gut gedacht, ja. Wir haben noch ein Spiel und am Dienstag ein wichtiges Pokalspiel, dann werden wir uns zusammensetzen. Ich werde sicher keinen Aktionismus betreiben, dafür bin ich zu lange im Geschäft.“
 
... über die Lage beim 1. FC Köln: „Ich bin jetzt fünf Tage hier und konnte mir schon ein Bild machen, zwar nicht endgültig, aber ein paar Dinge konnte ich schon erkennen. Die Jungs sind total willig, sie sind allerdings mental und vor allem körperlich schwer angeschlagen. Da haben wir große Defizite und da muss ich auch sagen, da kann mein jetziger Trainer überhaupt nichts dafür. Dementsprechend hat das ein Anderer zu verantworten, was den körperlichen Zustand betrifft. Wir haben 13 verletzte Spieler und das ist auch nicht normal. Wenn man 14 Spiele hat und 3 Punkte und 13 Verletzte dann hat mich Sicherheit etwas nicht gestimmt. Ich will meinen jetzigen Trainer da auch in Schutz nehmen, weil der für die Situation nichts kann.“
 
... über mögliche Abgänge schon in der Winterpause: „Eins ist klar, wir werden hier sicherlich keine Wettbewerbsverzerrung machen. Ich kann nicht nur die besten Spieler abgeben und die letzte Chance, die wir haben aus der Hand geben. Die Wahrscheinlichkeit ist natürlich wesentlich höher, dass wir nächstes Jahr in einer anderen Liga spielen. Aber wir müssen sachlich und nicht emotional planen. Aber es ist noch keiner auf mich zugekommen, ob er wechseln könnte. Ich könnte das Ganze auch proaktiv angehen, aber das werde ich nicht.“