21.10.2016

"Das Spiel kann in die Geschichte eingehen"

Wien, 20. Oktober 2016 – Erneute Niederlage für Salzburg und Unentschieden für die Wiener Vereine. Alle Stimmen zu den Spielen mit österreichischer Beteiligung in der Europa League exklusiv von Sky Sport Austria.

FC Salzburg – OGC Nizza 0:1

Valentino Lazaro (FC Salzburg):

…sein Fazit: „Wir hätten uns einen Punkt verdient gehabt. Wir haben das Spiel lange in ihrer Hälfte halten können. Wir müssen konsequenter zum Tor spielen und die Tore machen.“

Oscar Garcia (Trainer FC Salzburg):

…über das Spiel: „Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht, mein Team hat 200 Prozent gegeben. Wir hätten mehr verdient, haben aber einen Fehler gemacht und der hat uns das Spiel gekostet.“

Christoph Freund (Sportdirektor FC Salzburg):

…über den Trainer: „Wir planen längerfristig mit ihm. Man kann gegen Nizza, Schalke und Krasnodar verlieren. Entscheidend ist, wie man sich präsentiert und das war gut heute.“

Dante (OGC Nizza):

…über den Gegner: „Salzburg hat gut Druck gemacht, sie stehen sehr weit vorne und das war nicht einfach.“

Michael Konsel (Sky Experte):

…über die Leistung der Salzburger: „Sie haben das hohe Pressing lange halten können und leidenschaftlich gespielt.“

SK Rapid Wien – US Sassuolo Calcio 1:1

Stefan Schwab (SK Rapid Wien):

…über dieses Remis: „Über die zwei Spielhälften geht der Punkt in Ordnung. Gegen Ende sind uns die Kräfte ausgegangen, aber, wenn wir in der ersten Hälfte das zweite Tor machen, kriegen wir das Spiel über die Runde. Wichtig war heute wieder in die Spur zurückzufinden.“

Thomas Schrammel (SK Rapid Wien):

…über sein Eigentor: „Belasten tut mich das nicht, ich bin ein positiver Mensch. Ich wollte den Ball rausdrehen – sehr unglücklich.“

…über das Spiel: „Wir sind super ins Spiel gekommen, die Fans waren sofort wieder auf unserer Seite und das hat uns über die ganze erste Hälfte getragen. Das war eine gute Leistung von uns.“

Mike Büskens (Trainer SK Rapid Wien):

…über das Spiel: „In der ersten Hälfte müssen wir vier Tore machen, auch wenn wir dem Gegner zwei Chancen zugestehen.“

…über den Ausgleichstreffer: „Es hat sehr weh getan, weil Sassuolo in der zweiten Hälfte zwar die Feldüberlegenheit hatte, aber keine großen Chancen. So etwas passiert im Fußball.“

Michael Konsel (Sky Experte):

…über dieses Remis: „Wenn man so viele Chancen vorfindet, sollte man gleich nachlegen. In der zweiten Hälfte hat man das Spiel offen halten können und muss mit einem Punkt zufrieden sein.“

Hans Krankl (Sky Experte):

…über das Eigentor zum Ausgleich: „Es ist Pech, großes Pech, dass er ihn so erwischt. Er hat gespürt, dass hinter ihm jemand steht.“

AS Roma – FK Austria Wien 3:3

Thorsten Fink (Trainer FK Austria Wien):

…über das Spiel: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, aber nach dem Tor haben wir nachgelassen. Wenn man zu defensiv steht, spielen sie uns aus, dafür sind sie zu stark – überragend, wie sie den Ball laufen haben lassen. Aber wir haben ein hervorragendes Spiel gemacht und verdient 3:3 gespielt.“

…über seine Mannschaft: „Wir haben gute Qualität in der Mannschaft. Wenn man noch mehr daran glaubt, kann man für kleine Wunder dastehen. Jetzt müssen wir den Schwung ins Derby mitnehmen.“

…über Tormann und Kapitän Almer: „Das ist total bitter, er fällt wahrscheinlich sechs Monate aus, aber wir stehen hinter ihm und eigentlich müssten wir sofort die Option ziehen und den vertrag verlängern. Er ist ein toller Mensch.“

Franz Wohlfahrt (Sportdirektor FK Austria Wien):

…über dieses Spiel: „Die Mannschaft kann stolz auf sich sein, das ist ein Spiel, das in die Geschichte des Vereins eingehen kann. Ich hatte immer den Eindruck, dass die Mannschaft an sich glaubt.“

…zur Idee von Fink den Vertrag von Almer zu verlängern: „Wir sind nicht abgeneigt ihn lange an den Verein zu binden, aber das wichtigste ist, dass er gesund wird.“

Michael Konsel (Sky Experte):

…über das Resultat: „Das ist ein tolles Ergebnis für die Austria. Wenn man überheblich ist, kann das passieren.“

Hans Krankl (Sky Experte):

…über die Roma: „Da spielt eine Art Überheblichkeit mit, die es besonders bei italienischen Mannschaften gibt. Sie nehmen uns nicht 100prozentig ernst.“