13.12.2015

Bregenzer Ausrutscher

In der vorletzten Runde des HLA Grunddurchganges 15/16 war heute INSIGNIS Westwien zu Gast in der Handball-Arena Rieden/Vorkloster. Kapitän Julian Rauch & Co. mussten sich im letzten HLA-Heimspiel 2015 knapp mit 29:30 Toren (HZ 13:16) geschlagen geben und liegen somit nur mehr 1 Punkt vor Tabellenverfolger Hard.

Im heutigen Spiel der 17. Runde des Grunddurchganges der Handball Liga Austria waren die siebtplatzierten Westwiener zu Gast in der Bregenzer Handball-Arena. Die Gäste, die keine Chance mehr auf einen Platz im oberen Playoff haben konnten sorglos aufspielen und nutzten diesen Vorteil von der ersten Sekunde an. Nach zehn Minuten lag die Truppe von Spielertrainer Hannes Jonsson bereits mit 3:8 Toren in Führung. Die Hausherren taten sich sichtlich schwer gegen die konzentriert aufspielenden Wiener und mussten mit einem 13:16 Rückstand in die Halbzeitpause.

Auch in den zweiten dreißig Minuten rannten die Festspielstädter immer einem Rückstand hinterher. In der 38. Minute hatten Fabian Posch & Co. erneut eine Sechs-Tore-Führung (14:20) herausgespielt. Die gelb-schwarze Ländle-Truppe versuchte sich Tor um Tor an die glorreichen Sieben heranzukämpfen, allerdings gelang Espen Lie Hansen erst in der 58. Minute mit seinem achten Tor der Anschlusstreffer zum 28:29.

Ganz am Ende der letzten zwei Spielminuten wurde es nochmals spannend. Bregenz Trainer Robert Hedin wechselte den Torhüter gegen einen siebten Feldspieler aus. Mit fünf Sekunden auf der Uhr traf Amadeus Hedin mit seinem siebten Treffer (davon vier 7-Meter) zum 29:29, doch die Gastgeber verschliefen den Anpfiff und Fabian Posch erzielte das "Golden Goal" von der Mittellinie aus. Endstand 28:29 für INSIGNIS Westwien.

Best Player Awards

Bregenz Handball: Nr. 5, Amadeus Hedin (7/4 Tore)

INSIGNIS Westwien: Nr. 5, Hannes Jon Jonsson (6 Tore)

Stimmen zum Spiel

Bregenz Handball (Trainer Robert Hedin): "Westwien hat uns mit der 4:2-Deckung sehr große Probleme bereitet und die Torchancen, die wir gehabt hätten, haben wir, wie schon in Schwaz, zu wenig genutzt. In den Schlusssekunden waren wir dann nicht clever genug das Foul zu machen um wenigstens noch einen Punkt aus dem Spiel mitnehmen zu können. Besser, dass uns sowas im Grunddurchgang passiert und nicht im Playoff - jetzt haben wir Zeit an Angriffsvarianten für eine 4:2-Deckung zu arbeiten."