10.09.2017

Nenzing verschenkt Sieg in der Nachspielzeit

Durch 2 Tore in der Nachspielzeit wurde beim Auswärtsspiel in Lauterach

ein sicher geglaubter Sieg noch verschenkt.

Bei regnerischer Witterung begann das Spiel zuerst verhalten. Beide Teams

gingen eher vorsichtig zur Sache und trotzdem stand es bereits nach 4 Minuten 1:0 für die Gastgeber. Angriff über die rechte Seite und trotz einer klaren Abseitsstellung winkte der Linienrichter weiter. Alibabic ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte die Führung für Lauterach. Nenzing war aber nur kurz geschockt und kam dann wieder besser ins Spiel. Nach 20 Minuten dann der verdiente Ausgleich, als zunächst Manuel Honeck am Torhüter scheiterte, den Nachschuß Rochus SCHALLERT aber verwerten konnte. Bis zum Seitenwechsel tat sich dann nicht mehr viel. Unsere Abwehr stand sehr gut und wir hätten bei einigen Konterangriffen mit etwas mehr Genauigkeit die eine oder andere Chance herausspielen können. Leider war der letzte Pass meist zu ungenau oder zu überhastet und so blieb es beim 1 : 1. 


Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber vorerst besser in die Gänge.

Wir waren in dieser Phase zu passiv und auch meist einen Schritt zu spät. So gelangen uns auch kaum Entlastungsangriffe. Zum Glück waren auch die Lauteracher in ihren Abschlussbemühungen zu umständlich und so blieb es bis kurz vor Schluss beim Unentschieden. In der Endphase der Partie überschlugen sich dann aber die Ereignisse: Nenzing ging in der 86. Minute nach schöner Vorarbeit von Rochus Schallert durch den eingewechselten Andre GANAHL erstmals in Führung. 3 Minuten später schickte Simon Burtscher den schnellen Manuel HONECK auf der rechten Seite auf die Reise und dieser konnte vom Fünfereck den Torhüter der Lauteracher zum 3 : 1 bezwingen. Die Freude währte aber nur kurz. Durch einen leichtfertigen Ballverlust im Mittelfeld kamen die Gastgeber in der 92. Minute erneut durch Alibabic zum Anschlusstreffer. Aber es kam noch schlimmer. In der 93. Minute ein langer Ball, der nicht weit genug geklärt werden konnte und Späth erzielte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze den für uns bitteren Ausgleichstreffer. 


Schade, dass wir uns durch individuelle Aussetzer immer wieder um den Lohn unserer Bemühungen bringen. Heute hätten wir die den Vorsprung einfach über die Zeit bringen müssen. Aber ein Punkt bei einem Titelaspiranten ist ein Punkt und darauf können und müssen wir aufbauen. Das nächste Spiel gegen Egg wird wieder eine neue Herausforderung – dann klappts vielleicht mit den 3 Punkten.