02.04.2021

Rapid verlängert den
Vertrag mit Kühbauer

Am 29. September 2018 kam die grün-weiße Legende Didi Kühbauer letztmals als Trainer eines Gastklubs ins Allianz Stadion und feierte als Tabellendritter mit dem SKN St. Pölten einen 2:0-Auswärtssieg in Hütteldorf.

Der SK Rapid stand nach dieser Partie der neunten Runde der Bundesliga-Saison 2018/19 mit neun Punkten und einem negativen Torverhältnis auf Rang 8, am 1. Oktober 2018 wurde bekannt gegeben, dass Didi Kühbauer mit sofortiger Wirkung und bis vorerst Ende der Saison 2020/21 das Amt des Cheftrainers des SK Rapid bekleiden wird.

Nun geht diese Zusammenarbeit in die Verlängerung, der bald 50jährige Burgenländer wird einen Vertrag für die Saisonen 2021/22 und 2022/23 erhalten. Die formelle Unterschrift wird in den kommenden Tagen erfolgen, alle Details sind bereits per Handschlag vereinbart. Unter „Don Didi“, wie der 55fache Internationale seit seiner Zeit als Spieler bei Real Sociedad San Sebastian gerne genannt wird, überwinterte Rapid in seiner ersten Saison zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in der Gruppenphase der UEFA Europa League und erreichte in der vergangenen Spielzeit trotz zahlloser Verletzungssorgen souverän den 2. Platz in der Bundesliga. In der laufenden Saison gelang die Qualifikation zur Gruppenphase der UEFA Europa League und beendete Grün-Weiß den Grunddurchgang der Liga auf Rang 2. Mit 45 Punkten konnten erstmals seit der Ära von Meistertrainer Peter Pacult mehr als 40 Punkte in den ersten 22 Runden gesammelt werden!

Zur Prolongation der Zusammenarbeit meint Präsident Martin Bruckner: „Ich habe immer betont, dass mein Präsidiumsteam und ich auf Kontinuität bei den Schlüsselpositionen setzen möchten. Umso mehr freue ich mich, dass diese Vertragsverlängerung mit Didi Kühbauer durch die starke Performance unserer Mannschaft in den letzten Monaten völlig diskussionslos war. Ich danke den Geschäftsführern Zoran Barisic und Christoph Peschek für die Abwicklung der Vertragsgespräche und dem Trainer samt Team für die hervorragende Arbeit. Ich blicke den nächsten Monaten und der weiteren Zusammenarbeit mit großer Zuversicht entgegen“, so Bruckner.

Zoran Barisic, der mit Kühbauer bereits als Spieler in Hütteldorf große Erfolge feiern konnte, sagt: „Die Vertragsverlängerung ist kein Geschenk zum 50. Geburtstag, sondern das logische Ergebnis der professionellen Arbeit von Didi Kühbauer und seinem Trainerteam. Didi hat die Mannschaft in einer sehr prekären Situation übernommen und trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gerade in den letzten 12 Monaten in allen Bereichen stark verbessert. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und gehe davon aus, dass wir in den kommenden Tagen im Gleichklang zum Vertrag des Cheftrainers auch die im Sommer auslaufenden Kontrakte mit Assistenz- und Tormanntrainer verlängern werden“, so der Geschäftsführer Sport.

Sein Geschäftsführer-Kollege Christoph Peschek ist ebenso erfreut über die Verlängerung: „Didi Kühbauer hat wieder die echten Rapid-Tugenden in die Mannschaft gebracht, er passt mit seinem Ehrgeiz, seiner Leidenschaft und seiner Fachkenntnis einfach bestens zu unserem Klub. Danken möchte ich ihm für die sportliche Performance und auch für die Tatsache, dass er – ebenso wie seine Trainerkollegen und die Mannschaft – zu Beginn der Pandemie ohne jegliche Diskussion einen Gehaltsverzicht in Kauf genommen und so einen wichtigen Teil dazu beigetragen hat, dass wir die  vergangene Spielzeit, die wir sportlich mit dem besten Tabellenplatz seit der Eröffnung des Allianz Stadions beenden konnten, auch wirtschaftlich mit einem ordentlichen Ergebnis abschließen konnten. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Didi und Zoki, bei der wir unterschiedliche Stärken einbringen, dabei stets das Wohl des Klubs im Mittelpunkt steht und uns der SK Rapid gemeinsam ein echtes Herzensanliegen ist“, so der Geschäftsführer Wirtschaft.

Bis dato verantwortete Didi Kühbauer exakt 104 Pflichtspiele als Rapid-Cheftrainer. Dabei konnten 54 Siege bejubelt werden, 19mal wurden die Punkte geteilt. Mit dem erreichten Punkteschnitt von 1,74 Zählern pro Pflichtspiel wird er in den letzten zwei Jahrzehnten nur vom Meistertrainer aus dem Jahr 2008, Peter Pacult, übertroffen, der es in 210 Pflichtspielen auf einen Schnitt von 1,79 Zählern brachte.

Didi Kühbauer selbst meint zur Fortsetzung der Zusammenarbeit. „Ich bin sehr glücklich, dass wir nun die Verlängerung unter Dach und Fach gebracht haben. Jeder, der mich kennt, weiß, wie sehr ich für diese Aufgabe brenne und mit welcher Freude und Leidenschaft ich für meinen Herzensklub Rapid arbeite. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und danke den Verantwortlichen für das in mich und mein Team gesetzte Vertrauen“, so der Burgenländer, der am Ostersonntag seinen 50. Geburtstag feiert.


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