21.02.2021

Nackenschlag vom Schiedsrichter

Wien, 20. Februar 2021 – FK Austria Wien gewinnt gegen Cashpoint SCR Altach mit 5:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

FK Austria Wien – Cashpoint SCR Altach 5:1 (0:1)
Schiedsrichter: Andreas Heiß

Peter Stöger (Trainer FK Austria Wien):
…nach dem Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir nur einen Jungen gehabt, der gearbeitet hat und das war Pentz. In der zweiten Halbzeit haben die anderen zehn Jungs begonnen zu arbeiten und das hat mir dann gut gefallen. (…) Erste Halbzeit war Kinderfußball, zweite Halbzeit hat Spaß gemacht.“

…angesprochen auf das Abseitstor: „Das war natürlich Glück, aber ich nehme es einmal so mit. Wir haben in den letzten fünf Spielen drei Elfmeter nicht bekommen. Also nehmen wir es mit.“

Dominik Fitz (FK Austria Wien):
…nach dem Spiel: „Das 1:1 war einmal ganz wichtig. Wir haben dann gleich sofort nachgelegt, wie Altach nach dem Tor eigentlich noch geschlafen hat. Ich denke, dass war dann der Knackpunkt und dann haben wir es gut fertig gespielt und ziemlich verdient 5:1 gewonnen.“

…über das Abseitstor: „Mich hat es gewundert, dass er (Anm. der Schiedsrichter) weiterspielen hat lassen. Aber dann müssen wir solche Geschenke annehmen.“

Alexander Pastoor (Trainer Cashpoint SCR Altach):
…nach dem Spiel und über das Abseitstor: „Ich will eigentlich nicht über Schiedsrichter sprechen, denn ich muss meine Mannschaft beurteilen. Aber so viele Fehlentscheidungen habe ich noch nicht oft erlebt, nicht als Spieler und nicht als Trainer. Die Mannschaft, die am meisten schreit, bekommt die meisten Freistöße und noch schlimmer war Gelb-Rot zum Schluss, obwohl einfach der Ball gespielt wird. Aber das war für uns nachteilig. Aber so mit einem Rückschlag umzugehen, das passt einfach nicht. Wir verlieren dann die ganze Organisation und genau diese Organisation macht jede Mannschaft stark. Damit hat ein Schiedsrichter nichts zu tun.“

…vor dem Spiel über Neuzugang Neven Suboti?: „Wir erwarten von ihm, dass er führt, organisiert, Fußball spielt, andere coacht und beruhigt.“

Neven Suboti? (Cashpoint SCR Altach):
…nach dem Spiel: „Wir haben direkt den Nackenschlag vom Schiedsrichter bekommen und das hat uns aus der Bahn geworfen. Wir sind auf einem Weg, auf dem wir um jeden Millimeter kämpfen müssen und da tut so ein Schlag einfach enorm weh. Aber wir haben es auch nicht gut hingenommen. Da haben wir uns aus der Bahn schießen lassen und haben nicht mehr in die Bahn der ersten Halbzeit gefunden, denn die erste Halbzeit an sich war gut. Da waren wir stabil und haben uns gute Chancen erarbeitet. Aber insgesamt, über die 90 Minuten, war es nicht gut genug heute.“

Marc Janko (Sky Experte):
…nach dem Spiel: „Nach sieben sieglosen Heimspielen tut so etwas schon gut. Vor allem auch, wie das Spiel verlaufen ist. Erste Halbzeit war nahe an katastrophal und zweite Halbzeit war furios. Viellicht auch mit dem Mut der Verzweiflung. Aber hochverdient gewonnen und den Altachern ist heute richtig eingeschenkt worden.“

…über den möglichen Einstieg eines Investors aus Georgien bei der Austria: „Es bleibt der Austria-Familie zu wünschen, dass so gut verhandelt wurde, dass sie in ihrer Struktur schon ein paar Änderungen hinnehmen können, aber dass sie ihre Geschichte weiterhin leben können.“

…vor dem Spiel über Neven Suboti?: „Ein Mann seiner Referenz ist eine Bereicherung für die Mannschaft, aber auch für die Liga.“

Walter Kogler (Sky Experte):
…nach dem Spiel: „In der ersten Hälfte hatte die Austria nahezu keine Chancen und musste froh sein, nicht höher zurückzuliegen. Sofort nach der Pause ein Tor aus Abseitsposition, was dann der Öffner fürs ganze Spiel war. Danach war die Austria entfesselt und die Altacher sind komplett weggebrochen.“

…über die Austria: „Wenn sie wirklich noch unter die Top 6 kommen wollen, dann werden sie in den nächsten Runden auch einmal von Beginn weg so spielen müssen.“