01.06.2020

Wattens-Trainer bei
Unfall schwer verletzt



Der WSG-Trainer erlitt am Sonntag bei einem Motorradunfall in der Nähe von Innsbruck eine schwere Beinverletzung und fällt nach einer OP für unbestimmte Zeit aus. Co Martin Svejnoha coacht die Mannschaft am Dienstag gegen St. Pölten und bis auf Weiteres.

Ein Moment der Unachtsamkeit am Sonntag hat für WSG-Trainer Thomas Silberberger schwerwiegende Konseuqenzen: Bei Schrittgeschwindigkeit, fast im Stehen geriet sein rechtes Bein zwischen sein Motorrad und eine Mauer, was zu einer schweren Verletzung des Unterschenkels führte. Sohn Max, der auf dem Sozius saß, kam indes, abgesehen von Abschürfungen, mit dem Schrecken davon.

Nach dem Zwischenfall in Natters wurde Silberberger ins Landeskrankenhaus in Hall eingeliefert und umgehend vom Team um Primar Martin Lutz operiert – "sehr erfolgreich", wie WSG-Teamarzt Clemens Burgstaller berichtet. Als "Glück im Unglück" bezeichnet es der Mediziner, dass abgesehen von der "schweren offenen Fraktur" keinerlei andere Verletzungen festgestellt wurden.

Am Montagvormittag war Silberberger nach einer ruhigen Nacht bereits wieder guten Mutes und nahm, ausgerüstet mit dem Laptop, die Arbeit auf. Wielange er die Mannschaft allerdings nicht persönlich im Stadion coachen kann, hängt von der weiteren Nachbehandlung, dem Erfolg therapeutischer Maßnahmen und einer möglichst raschen Genesung ab. Burgstaller: "Er braucht jetzt vor allem Ruhe und Zeit."

WSG-Sportdirektor Stefan Köck indes steht mit dem Trainer im laufenden Austausch. "Jetzt rücken wir noch näher zusammen", so Köck vor dem Bundesligaspiel am Dienstag gegen St. Pölten (18.30 Uhr, Tivoli-Stadion). Die Mannschaft wurde Montagvormittag über den Vorfall informiert. Köck: "Das sind alles großartige Profis. Die wollen gewinnen – ob mit oder ohne Silbi."

Jetzt sei von großem Vorteil, dass das gesamte Trainerteam um Thomas Silberberger zu jedem Zeitpunkt vollinhaltlich in seine Pläne eingeweiht war. Somit übernehmen Stefan Köck und Co-Trainer Martin Svejnoha die Traineragenden. Auch Athletiktrainer Jo Grünbichler, Tormanntrainer Hermann Steinlechner und Videoanlayst Sebastian Ungerank werden vermehrt in die Verantwortung genommen.

Die gesamte WSG-Familie hofft, dass Thomas Silberberger so schnell wie möglich an seine angestammte Position zurückkehrt, und wünscht ihm auch auf diesem Weg eine rasche Besserung!

In dem Zusammenhang dürfen wir uns mit der dringenden Bitte an alle Medienvertreter wenden, die Privatsphäre von Thomas Silberberger zu respektieren, bis auf Weiteres von einer Kontaktaufnahme abzusehen und ihm die nötige Ruhe zu gönnen, um so bald als möglich wieder fit zu sein für die bevorstehenden Aufgaben.