29.05.2020

Fünf Wechselspieler -
neues Transferfenster

Die heutige Klubkonferenz der Tipico Bundesliga stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen auf den Restart in der kommenden Woche.

Die Klubs haben fast einstimmig und vorbehaltlich eines positiven Beschlusses des ÖFB-Präsidiums beschlossen, für die restliche Saison 2019/20 fünf Spielerwechsel pro Spiel einzuführen. Gemäß Vorgaben des IFAB bleibt die Anzahl der Vorgänge, in denen die Wechsel durchgeführt werden können, mit maximal drei pro Team unverändert.

Die Öffnung des Transferfensters für die kommende Saison wird ebenfalls vorbehaltlich eines positiven Beschlusses des ÖFB-Präsidiums auf 3. August 2020 verschoben. Das Ende der Transferperiode wird basierend auf den internationalen Vorgaben und Entwicklungen festgelegt werden.

Zudem wurden weitere Bestimmungsänderungen, die sich auf Basis des Präventionskonzepts ergeben haben, von den Klubs einstimmig beschlossen. Diese Änderungen umfassen unter anderem den Wegfall der Begrüßung mittels Shakehands vor dem Spiel, das Auflegen von 20 Bällen rund um das Spielfeld, die laufend desinfiziert werden sowie detaillierte Regelungen zum Betreten und Verlassen des Spielfelds durch die beiden Mannschaften und das Schiedsrichterteam.

Nach Sportradar haben zwei weitere Partner der Österreichischen Fußball-Bundesliga ihre Solidarität und Unterstützung in der COVID-19 bedingten Ausnahmesituation gezeigt. Sowohl das internationale Beratungsunternehmen Profile Partners als auch TV-Partner Sky haben finanzielle Unterstützung für PCR-Tests zugesagt.

Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer: „Die Unterstützung von Sky und Profile Partners zeigt gemeinsam mit vielen weiteren Unterstützungen durch Abonnenten, Partnern, Sponsoren und MitarbeiterInnen der Klubs ein klares Bekenntnis zum österreichischen Spitzenfußball. Durch die Ausnahmesituation stehen unsere Klubs aber noch immer vor immensen wirtschaftlichen Herausforderungen. Spiele ohne Zuseher sind derzeit eine notwendige Maßnahme, um Fußball spielen zu können. Dieser Notfallplan wird aber schnell zur Bauchlandung, weil sie wirtschaftliche Nachteile für die Klubs bedeuten. Um das Überleben der Klubs zu gewährleisten, bedarf es in erster Linie einer Rückkehr der Fans in die Stadien und finanzieller Unterstützung der bisherigen Ausfälle aufgrund der Geisterspiele.“