16.07.2019

Reinhard Herovits verlässt die Bundesliga

Bundesliga-Vorstand Reinhard Herovits verlässt die Österreichische Fußball-Bundesliga nach 18 Jahren auf eigenen Wunsch mit Ende September - dies gab er im Rahmen der heutigen Saisonstart-Pressekonferenz der Tipico Bundesliga bekannt. Reinhard Herovits kam im Oktober 2001 als Lizenzmanager zur Bundesliga, wurde im August 2004 Vorstandsmitglied und ist als Bundesligavorstand aktuell insbesondere für die Bereiche Finanz, Lizenzierung und die HPYBET 2. Liga zuständig. „Es gibt keinen besonderen Anlass, sondern es ist eine zutiefst persönliche Entscheidung, die in den letzten Monaten gereift ist“, so Herovits. „Nach fast zwei Jahrzehnten im Dienst der Bundesliga möchte ich mit mittlerweile 50 Jahren meinem Leben eine neue Ausrichtung geben und nach sehr vielen intensiven Jahren auch mehr Zeit mit meiner Familie verbringen.“

Was nach fast zwei Jahrzehnen bei der Bundesliga übrig bleibt? „Mit dem Lizenzierungssystem waren wir einer der Vorreiter in Europa. Dass wir mittlerweile mehr als 6.000 Spiele in den letzten 17 Saisonen planmäßig durchführen konnten, macht mich stolz, denn diese stabilen Rahmenbedingungen sind die Grundlage jeder fairen Meisterschaft.“ Auch den Prozess der Ligareform hat Herovits maßgeblich mitgestaltet: „Dass diese Reform in ihrer ersten Saison in beiden Ligen besser als erwartet funktioniert hat, zeigt, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Ich möchte mit bei allen Weggefährten und insbesondere bei meinem - auch freundschaftlich verbundenen - Vorstandskollegen Christian Ebenbauer und den Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsstelle für die hervorragende Zusammenarbeit in den letzten 18 Jahren bedanken und freue mich schon sehr darauf, in den kommenden Monaten das eine oder andere Spiel einmal ganz privat im Stadion genießen zu dürfen.“

„Auch wenn ich von Reinhards Entscheidung natürlich schon länger weiß, ist das heute noch einmal eine spezielle Situation für mich“, sagte Bundesligavorstand Christian Ebenbauer bei der Pressekonferenz. „In den 13 Jahren, in denen wir sehr eng zusammengearbeitet haben, hat sich nicht nur eine berufliche Beziehung, sondern auch eine persönliche Freundschaft entwickelt. Deshalb tut mir Reinhards Abschied persönlich leid, andererseits gilt es diese Entscheidung zu akzeptieren.“

Siegmund Gruber nahm als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender zum bevorstehenden Abschied von Reinhard Herovits Stellung. „Im Namen des Aufsichtsrates und der gesamten Österreichischen Fußball-Bundesliga darf ich mich bei Reinhard Herovits für seine Leistungen in den abgelaufenen 18 Jahren sehr herzlich bedanken. Er hat in dieser Zeit das Geschehen in der gesamten Liga maßgeblich mitgestaltet und einen großen Beitrag dazu geleistet, dass die Liga heute finanziell und organisatorisch auf gesunden Beinen steht. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute!“


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