14.04.2019

"Es gibt noch sieben Endspiele"

Wien, 13. April 2019 – TSV Prolactal Hartberg verliert gegen Cashpoint SCR Altach mit 0:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.
 
TSV Prolactal Hartberg – Cashpoint SCR Altach 0:1 (0:0)
Schiedsrichter: Andrea Heiß
 
Markus Schopp (Trainer TSV Hartberg):
…über das Spiel: „Wenn man so knapp vor Schluss das Tor bekommt, dann ist es natürlich bitter. Vor allem, weil ich der Meinung bin, dass wir es mit neun Feldspielern relativ gut verteidigt haben. Mit dem Ausschluss wurde es zu einem anderen Spiel. Die Mannschaft hat aber über 90 Minuten alles probiert, was heute natürlich sehr schwer war. (…) Altach war die spielbestimmende Mannschaft, was auch klar ist, wenn man einen Mann mehr ist. Sie haben auch Möglichkeiten vorgefunden. Dann wird man knapp vor Schluss bestraft. Aber von der Einstellung und der Moral kann ich keinem einen Vorwurf machen.“
 
…über den Ausschluss von Zakaria Sanogo: „Ich habe kein Verständnis, würde aber gerne wissen, was er gesagt hat. Zaki spricht fast kein Deutsch, da muss es schon ein sehr, sehr deftiges Schimpfwort gewesen sein. Mich würde es interessieren. Ich glaube aber, dass die ganze Ausgangslage schwierig war. Es war ein klares Foul an ihm, wo der Schiedsrichter weiterspielen lässt. Dort, glaub ich, war auch der Ursprung der Sache. Trotzdem muss er in dieser Situation ruhiger sein. Vor allem in der Situation, in der wir sind, brauchen wir uns nicht noch zusätzlich schwächen.“
 
Brigitte Annerl (Präsidentin TSV Hartberg):
…in der Halbzeit über die unbedingt Lizenzgewährung für die kommende Saison: „Was hier im letzten Jahr von den Vereinsverantwortlichen geleistet wurde, gebührt größte Anerkennung. Alle Vorbereitungen wurden hervorragend getroffen. Ich glaube, deshalb wurde die Lizenz im ersten Anlauf auch auflagenfrei gewährt. Da kann jeder Einzelne stolz sein.“
 
…über die sportliche Situation: „Unser Ziel war und ist der Klassenerhalt. Es gibt immer Höhen und Tiefen und schwierige Situationen. Das Wichtigste ist, konsequent weiterzuarbeiten, an uns und die Mannschaft zu glauben und dann werden sich die Resultate auch wieder einstellen. Wir fokussieren uns gedanklich nur auf den Klassenerhalt.“
 
…zu einer möglichen Vertragsverlängerung mit Trainer Markus Schopp und dessen Zurückhaltung: „Es war der Wunsch vom Markus, dass er sich nun fernab von Vertragsgesprächen auf den Klassenerhalt fokussieren kann. Es ist so zu respektieren. Wir werden die Gespräche in ein paar Wochen weiterführen. Ich bin positiver Dinge.“
 
Alexander Pastoor (Trainer Cashpoint SCR Altach):
…über das Spiel: „Wir haben lange mit dem Tor gewartet, aber es war noch rechtzeitig. Davor hatten wir ziemlich viele gute Möglichkeiten, aber schlussendlich ist er reingegangen. (…) Wir haben jetzt zwei Mal gewonnen und ein Unentschieden. Nicht so schlecht oder? Es ist nur ein Anfang. Man hat gesagt, es gibt zehn Endspiele, also gibt es jetzt noch sieben.“
 
Manfred Fischer (Cashpoint SCR Altach):
…über das Spiel: „Ich muss sagen, Hartberg hat es super verteidigt. Wir hatten fast keine 100 prozentigen Chancen, trotz einem Mann mehr. Sie haben das Zentrum gut dicht gemacht, uns sind nur die Flanken übriggeblieben. Da konnten wir nur den einen reinmachen. Im letzten Spiel hat Hartberg in den letzten drei Minuten das Tor gemacht, heute war das Glück auf unserer Seite. Wir sind sehr zufrieden, dass wir die drei Punkte holen konnten und somit ein wenig von hinten rausgekommen sind.“
 
Walter Kogler (Sky Experte):
…über den Ausschluss von Sanogo: „Das Foul, dass er begangen hat, war ein klares. Sich da aufzuregen, weil der Schiedsrichter pfeift, ist schon nicht klug. Und dann, wenn er die gelbe Karte schon hat, nochmals nachzusetzten, ist noch einmal ein Vergehen. Sicher, Schiedsrichter Heiß war in der Regelauslegung streng, aber es war vertretbar.“    
 
Anton Pfeffer (Sky Experte):
…über die Situation von Hartberg: „Es ist eine prekäre Situation für Hartberg. Aber ich denke, man wird Ruhe bewahren. Ich wünsche ihnen, dass sie da herauskommen. Für mich ein sehr sympathischer Verein.“