21.05.2018

Altach ohne Chance

Das letzte Auswärtsspiel in der Saison 2017/18 absolvierte die Elf von Trainer Klaus Schmidt beim SK Rapid Wien. Gegen den Tabellendritten der tipico Bundesliga tat sich der SCRA mit der ersten Minute schwer und musste sich am Ende mit 1:4 geschlagen geben.

Im Allianz Stadion setzte es zwei Änderungen in der Startaufstellung der Rheindörfler im Vergleich zur 1:3 Heimpleite in der Vorwoche gegen SKN St. Pölten. Kapitän Philipp Netzer durfte wieder von Beginn an ran und ersetzte den gesperrten Benedikt Zech. Im Mittelfeld startete Patrick Salomon für Johannes Tartarotti.

Rapid mit Doppelschlag

Keine 60 Sekunden im Wiener Allianz Stadion waren gespielt, als SCRA Keeper Andi Lukse erstmals im Spiel eingreifen musste. Der Teamgoalie entschärfte einen unplatzierten Schuss von Joelinton und stand auch bei der nachfolgenden Ecke goldrichtig. Joelinton war es, der die Gastgeber dann in der 6. Minute nach schöner Vorarbeit von Schobesberger per Kopf in Führung brachte.

Die Elf von Trainer Klaus Schmidt fand gegen den druckvoll agierenden Gegner vor allem in der Anfangsphase der Partie keine Mittel. Der zweite Gegentreffer aus Altacher Sicht ließ nicht lange auf sich warten. In der 14. Minute wurde Joelinton nach einem Altacher Ballverlust optimal in die Tiefe geschickt und musste nur noch zum 2:0 einschieben. Der Angreifer schlug binnen acht Minuten zweimal zu.

Grbic verkürzt auf 2:1

Die Hütteldörfler waren auch nach dem 2:0 die tonangebende Mannschaft im Spiel – die Partie flachte jedoch aufgrund der vielen Ballverluste und Foulspielte ein wenig ab. Der SCRA kam in diesen Minuten zu keinen nennenswerten Torchancen, erzielte dann aber mit dem ersten Torschuss in der 45. Minute den Anschlusstreffer. Adrian Grbic verwertete gekonnt eine mustergültige Hereingabe von Patrick Salomon.

Die Antwort der Rapidler ließ jedoch in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs nicht auf sich warten. Schobesberger tänzelte sich in den Altacher Strafraum und legte für Murg quer, der glücklicherweise das leere Altacher Tor verfehlte.

Gastgeber legt nach

Nach dem Seitenwechsel drehten die Hausherren nochmal auf. Zuerst war es Schobesberger, der nach einem Zuspiel im Rückraum zum Abschluss kam, jedoch in Keeper Andi Lukse seinen Meister fand. Kurze Zeit später scheiterte Schwab mit einem Distanzfreistoß am Querbalken (55.) und Sekunden später mit einem Schuss am couragierten Andi Lukse. (57.) Der SCRA konnte sich aus dem Klammergriff der Wiener nicht befreien und kassierte nach einer Standardsituation den dritten Gegentreffer: Schwab stieg nach einem Eckball am höchsten und brachte das runde Leder im Altacher Kasten unter.

Rapid erhöht auf 4:1

Für den SCRA sollte es noch schlimmer kommen. Die Elf von Trainer Klaus Schmidt kassierte in der Schlussviertelstunde den vierten Gegentreffer. Rapid-Ikone Steffen Hofmann scheiterte im Strafraum an Andi Lukse, überlupfte den Altacher Schlussmann im Nachsetzen. (60.) Es blieb trotz zahlreicher Chancen der Wiener bei der bitteren 1:4 Niederlage. Vor allem Goalie Andreas Lukse ist es zu verdanken, dass das Ergebnis am Ende nicht höher ausfiel.

SK Rapid Wien vs. CASHPOINT SCR Altach 4:1 (2:1)
Sonntag, 20.05.2018, 16:30 Uhr
Allianz Stadion - 26.100 Zuschauer
Tore: 1:0 (6.) Joelinton; 2:0 (14.) Joelinton; 2:1 (45.) Grbic; 3:1 (60.) Schwab; 4:1 (74.) Hofmann