11.03.2018

Torloses Unentschieden -
Zwischenbrugger verletzt

Jan Zwischenbrugger fällt nach Schlüsselbeinbruch einige Wochen aus

Zum Auftakt der 26. Runde in der tipico Bundesliga empfing der CASHPOINT SCR Altach Rekordmeister Rapid. Nachdem zuletzt in St. Pölten der erste Sieg im Jahr 2018 eingefahren werden konnte, wollte man im Lager der Altacher auch heute gegen die Hütteldorfer nachlegen. Die Verletztenliste ist allerdings immer noch lange, mit Stefan Nutz und Mathias Honsak konnten aber immerhin zwei Akteure in den Kader zurückkehren, die zuletzt ausfielen. Zudem musste Trainer Klaus Schmidt auch auf Patrick Salomon verzichten. Für Adrian Grbic, der sich in Niederösterreich vor einer Woche einen Nasenbeinbruch zugezogen hatte, stand Hannes Aigner von Beginn an auf dem Feld. Für Louis-Clement Ngwat Mahop war die heutige Partie übrigens seine 100. in der Bundesliga für den SCRA.

Rapid mit Chancenplus

Altach begann mit viel Schwung, an den ersten Angriffen war jeweils Yusuf Otubanjo beteiligt. Den ersten gefährlichen Abschluss fanden allerdings die Gäste aus Wien vor, Galvao prüfte mit einem strammen Schuss Martin Kobras, der aber mit einer guten Abwehr zur Ecke klären konnte (7.). Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, in dem die Rheindörfler nach 18 Minuten auch etwas Glück brauchten, um nicht in Rückstand zu geraten. Murg zirkelte einen Freistoß an die Querlatte, die Kugel sprang zurück ins Feld und am Fünfer stand Kvilitaia völlig frei. Der Angreifer wollte eigentlich Richtung Tor köpfen, verlängerte aber nur zu Hofmann. Dieser brachte das Spielgerät zwar im Altacher Gehäuse unter, stand dabei aber klar im Abseits, der Treffer wurde folgerichtig nicht anerkannt.

Auch die nächste Chancen fanden die Rapidler vor, Joelinton verfehlte mit sienem Schuss aufs lange Ecke einen Treffer ebenfalls nur knapp (21.). Die Hütteldorfer hatten mittlerweile die Kontrolle übernommen, Altach war mit viel Defensivarbeit beschäftigt und konnte in dieser Phase in der Offensive keine Akzente setzen. Die nächste Annäherung an das von Strebinger gehütete Rapid-Tor gab es sechs Minuten vor der Pause. Nach einem Foul an Aigner trat Lienhart einen Freistoß von der linken Seite direkt, den der Keeper über die Latte lenkte. Jan Zwischenbrugger kam nach der anschließenden Ecke ebenfalls zum Abschluss, dieser fiel allerdings zu überhastet aus. Da Kobras in der Nachspielzeit noch einmal gegen Kvilitaia rettete, blieb es nach 45 durchaus unterhaltsamen Minuten beim torlosen Remis.

Nach Seitenwechsel waren etwas mehr als sieben Minuten absolviert, da fanden die Rheindörfler die erste Gelegenheit im zweiten Spielabschnitt vor. Ein Angriff lief über Netzer und Schreiner, der Zwischenbrugger bediente. Dieser wollte Aigner im Zentrum per Heber einsetzen, die Kugel kam aber eine Spur zu ungenau und der Routinier kam nicht zum Abschluss.

Verletzung von Zwischenbrugger

Klaus Schmidt wurde dann nach einer knappen Stunde zum ersten Wechsel gezwungen. Jan Zwischenbrugger war in Halbzeit eins nach einem Luftkampf bereits angeschlagen, nach einem Zweikampf mit Joelinton fiel der Mittelfeldmann erneut auf die Schulter und blieb verletzt liegen. Der Mann mit der Nr. 18 erlitt dabei eine Schlüsselbeinfraktur und musste mit einer Trage abtransportiert werden, für ihn kam Stefan Nutz neu aufs Feld. Wenig später war die Partie auch für Otubanjo beendet, der Nigerianer wurde durch „Maskenmann“ Adrian Grbic ersetzt.

Das Spielgeschehen verlagerte sich in der Schlussviertelstunde wieder zusehends in die Hälfte des SCRA. Klaus Schmidt reagierte acht Minuten vor dem Ende noch einmal, als er den unermüdlich arbeitenden Hannes Aigner vom Platz nahm und dafür Mathias Honsak brachte. Beide Teams konnten sich allerdings keine zwingenden Gelegenheiten mehr herausspielen und so blieb es schlussendlich auch nach 90 Minuten beim 0:0. Nach einem intensiv und kampfbetonten Spiel nahmen Netzer & Co. zumindest einen Zähler mit.

CASHPOINT SCR Altach – SK Rapid Wien 0:0 (0:0)
Samstag, 10.03.2018, 16:00 Uhr
CASHPOINT Arena, 5.193 Zuschauer