15.04.2017

Djuricin sagte, dass wir kicken können

SK Rapid Wien gewinnt gegen CASHPOINT SCR Altach mit 3:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

SK Rapid Wien – CASHPOINT SCR Altach 3:0 (2:0)

Schiedsrichter: Markus Hameter

Goran Djuricin (Trainer SK Rapid Wien):

…über das Spiel: „Uns sind glaube ich eine Million Steine vom Herzen gefallen. Der Sieg war so wichtig für die Mannschaft und auch für die Fans. Ich glaube wir haben heute das Richtige gemacht. Es war so, dass wir teilweise gut kombiniert haben. Das Spiel war meiner Meinung nach ziemlich ausgeglichen. Teilweise waren wir in den Kombinationen besser, wir haben das glücklichere Ende gehabt.“

...über den Abstiegskampf: „Das Wort nehme ich nicht in den Mund. Das kenne ich nicht, das interessiert mich nicht. Wir wollen nach vorne schauen.“

...vor dem Spiel über die Änderung der Aufstellung von einer Dreier- auf eine Viererabwehr: „Ich glaube, dass eine Veränderung notwendig ist. Wir wollen einen Neuanfang starten. Man muss ihnen einen Spielplan geben, der kurz und knackig ist, wo jeder weiß was er zu tun hat. Ich hoffe, dass wir das geschafft haben.“

Stefan Schwab (SK Rapid Wien):

…über das Spiel: „Wir waren heute von Beginn an aggressiv, ich glaube wir gehen als verdienter Sieger vom Platz. Sehr, sehr wichtig für uns in dieser Situation.“

...über die Bedeutung des Sieges: „Jetzt sind wir glücklich, dass wir endlich wieder ein Ligaspiel im Frühjahr gewonnen haben.“

...über den Effekt den Djuricin gebracht hat: „Er hat uns motiviert, er hat uns Selbstvertrauen zugesprochen. Er hat uns gesagt, dass wir kicken können. Das haben wir heute gezeigt. Also er hat die richtigen Worte gefunden, hat uns aufgebaut, hat an unsere fußballerischen Tugenden appelliert und das ist aufgegangen.“

Steffen Hofmann (SK Rapid Wien):

…über das Spiel: „Ich glaube es war ein enorm wichtiges Spiel für uns. Man hat es gesehen, wir haben alles gegeben. Es war vielleicht spielerisch noch nicht das Gelbe vom Ei, aber es war phasenweise auch okay. Die drei Punkte tun uns jetzt einmal richtig gut und jetzt haben wir einmal unser erstes Ziel geschafft, dieses Spiel zu gewinnen und es geht weiter.“

...über den Abstiegskampf: „Wir wissen, dass wir nach wie vor in einer schwierigen Situation sind. Wir wissen, dass wir da hinten dabei sind, da wollen wir möglichst schnell raus. Da haben wir heute den ersten Schritt gemacht, aber auch nicht mehr.“

Fredy Bickel (Geschäftsführer Sport SK Rapid Wien):

…über die Ernennung von Djuricin: „Ich habe immer gesagt, ich wusste eigentlich schnell einmal, dass es nur diese Lösung geben kann. Insbesondere darum, weil ich gesehen habe wie sie arbeiten.“

...über das Treffen mit den Fans auf der Raststätte: „Ich habe das echt als positiv empfunden. Es waren Dinge dabei, die wir auch schon mit der Mannschaft besprechen oder sie darauf aufmerksam machen wollten. Wenn jetzt noch von den Fans diese Unterstützung kommt und die auch noch in das gleiche Horn blasen, und das auf eine höchst respektvolle Art und mit viel Anstand machen, dann muss ich unter dem Strich sagen, dass es für mich eine gute Aktion war, auch wenn es für niemanden angenehm war.“

Martin Scherb (Trainer CASHPOINT SCR Altach):

…über das Spiel: „Ich bin natürlich enttäuscht, dass wir verloren haben. Wir sind gut ins Spiel gekommen, aber haben den Gegner dann bei beiden Gegentoren in der ersten Spielhälfte richtig eingeladen uns Tore zu schießen und unsere Passivität in diesen Szenen zu bestrafen und sind dann folglich auch dank der Effizienz, der Geilheit auf die Tore von Rapid in Rückstand gelegen. Spielerisch war es in Ordnung. Wir hatten noch ein, zwei Möglichkeiten, haben in der zweiten Halbzeit alles versucht. Es hat nicht gereicht, wir sind natürlich sehr enttäuscht, eine verdiente Niederlage für uns.“

...über die Formschwäche seiner Mannschaft: „Es hat viele Gründe. Wir arbeiten sehr intensiv da wieder rauszukommen und werden das auch schaffen.“

Andreas Lienhart (CASHPOINT SCR Altach):

…über das Spiel: „Ich glaube wir haben auf die Grundtugenden vergessen, Einstellung, taktische Disziplin. So kann man kein Fußballspiel gewinnen.“

...über die derzeitige Form: „Wir haben Ballverluste im Mittelfeld, bei uns probiert jeder durch drei, vier Männer durchzugehen. So werden wir kein Spiel gewinnen. Ich denke, wenn wir so weiter spielen geben wir alles was wir uns im Herbst aufgebaut haben wieder her und sind weit weg vom zweiten Platz.“

Anton Pfeffer (Sky Experte):

…über das Spiel: „Es ist anscheinend alles wieder eitel Wonne. Wenn man die Partie heute gesehen hat, ist auch nicht alles umsonst, weil man mit diesen drei Punkten ein bisschen mehr Luft nach hinten bekommen hat.“

...über den Elfmeter für Rapid: „Zu ungestüm die Attacke hier. Ganz klarer Elfmeter, keine Diskussion. Aber schon vorher hat man als Altacher Mannschaft verabsäumt den Ball zu klären und das ist eben das, wo der letzte Biss in den Zweikämpfen nicht da ist und dann kommt es zu so einer Situation.“

...vor dem Spiel über die Trainerernennung bei Rapid: „Man wird sich was dabei gedacht haben. Es schaut aber natürlich nach außen hin, für einen der nicht unmittelbar dabei ist, so aus als wäre es die günstigste Lösung. Ich sage jetzt einmal, vom monetären her.“

…vor dem Spiel über die Leistung von Rapid gegen Ried: „Wenn man diese Partie in Ried gesehen hat, muss man schon sagen, sind es für mich alarmierende Zeichen, dass die Mannschaft nicht frisch war. Klarerweise hat man den Cup gehabt, das ist keine Frage, und hier hat man sich ja auch anders präsentiert. Aber drei Tage später so eine Partie abzuliefern, ist für mich nicht nur im psychischen, sondern auch im physischen Bereich.“

Alfred Tatar (Sky Experte):

…über das Spiel: „Dieser Sieg lässt drei Gewinner und einen Verlierer zurück. Die Gewinner sind Fredy Bickel, der Damir Canadi letztlich beurlaubt hat, der neue Trainer Goran Djuricin der diese sieglose Durststrecke überwunden hat und die Ultras, weil ihre Parkplatzaktion scheinbar Früchte getragen hat.“

...über Steffen Hofmann: „Dieser Spieler ist ein besonderer Spieler, das muss man sehen. Er hat Verdienste um diesen Klub die weit über das hinausgehen, welche ein Spieler normalerweise bei einem Verein hat. Daher glaube ich, dass Damir Canadi nicht gut beraten war, ihn so beiseite zu geben. Für das Spiel von Rapid ist er nach wie vor eine fixe Größe.“

...über das Altacher Abwehrverhalten beim ersten Gegentreffer: „Dass im Strafraum unmittelbar vor dem Tor zwei, drei Spieler vollkommen alleine sind ist eigentlich einer Bundesliga-Abwehr nicht so richtig zuzutrauen, dass man solche Fehler begeht. Also hier muss sich Altach bei der Nase nehmen.“

…über das Treffen der Spieler mit den Fans auf einer Raststätte nach dem Spiel gegen Ried: „Ich denke man hätte diese Situation nicht gebraucht, aus einem einfachen Grund. Jeder Spieler von Rapid weiß genau in welcher Situation der Verein zurzeit steckt. Es wäre nicht nötig gewesen auch noch von den Fans die Leviten gelesen zu bekommen. Für mich ist das unnötig gewesen.“


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